Adacor - Cloud

16. Juli 2019 von Andreas Bachmann

Stärken der Hybrid Cloud

An Cloud Computing kommt kein Unternehmen mehr vorbei. Doch Cloud ist nicht gleich Cloud. Auch wenn sich der Markt von Public Clouds mit AWS, Azure und Google Platform konsolidiert hat, gibt es noch unzählige Dienstleister mit den unterschiedlichsten Cloud-Konzepten. Viele Service Provider versuchen mit der Aufnahme von Cloud-Lösungen in ihr Portfolio ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Die Konzepte sind aber oft nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet oder werden zwanghaft auf eine eigentlich lokale Softwarelösung aufgesetzt.

Ob Public, Private oder Hybrid Cloud, entsprechende Lösungen sind in allen modernen IT-Infrastrukturen integriert und Cloud-Dienste sind gefragt wie nie. Weder für Unternehmen noch für private Nutzer ist es leicht, die richtige Cloud-Lösung zu finden. Speziell, weil Internet-Provider oder Smartphone-Anbieter ihren Kunden gerne ungefragt eine kostenlose Cloud-Lösung unterjubeln. Da verliert man schnell den Überblick, in welcher Cloud man sich gerade bewegt und welches Modell am optimalsten wäre. Für Unternehmen lohnt es sich daher die Möglichkeiten und Stärken der verschiedenen Cloud-Lösungen für die eigenen Anforderungen genau zu prüfen.

Die Idee von der Cloud

Der Grundgedanke der Cloud beruht auf den ursprünglichen Netzwerkkonzepten in Unternehmen. Mit diesen lassen sich Dateien auf zentralen Fileservern ablegen, damit sie für Mitarbeitende oder unternehmensübergreifend zur Verfügung stehen. Grundsätzlich ist ein solches Konstrukt als Vorgänger der ersten Private-Cloud-Ansätze zu bezeichnen – mit einigen Abstrichen.

Beispielsweise kann die ortsungebundene Verfügbarkeit der Daten und Applikationen außerhalb des eigenen Firmennetzes nicht immer realisiert werden. Eine große Herausforderung stellen die Sicherheitsmaßnahmen dar, welche Fremdzugriff, Betriebsspionage oder Sabotage verhindern sollen. Die Bandbreite und Verfügbarkeit, mit der das Firmennetz an die öffentlichen Netze angeschlossen ist, reicht ebenfalls selten aus. Insbesondere bei kleinen mittelständischen Unternehmen, die aus Kostengründen oft nur einen einzigen Internetanschluss zur Verfügung haben.
Daher entscheiden sich viele Unternehmen bei dieser Aufgabe für die Unterstützung durch einen Cloud-Anbieter wie Adacor. Dieser kümmert sich um die Entwicklung und Umsetzung der Sicherheitskonzepte, bietet ausreichend Bandbreite und garantiert eine ständige Verfügbarkeit der Cloud.

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Private, Public oder Hybrid Cloud?


IT-Teams sind mit unterschiedlichen Anforderungen im Hinblick auf die IT-Infrastruktur konfrontiert. Deshalb passt keine allgemein gültige Cloud-Lösung für alle Unternehmen, sondern es gilt sich gezielt mit den individuellen Bedürfnissen, den Vorteilen und dem eigenen Mehrwert auseinanderzusetzen. In der Praxis überwiegen zwei Hauptkonzepte: Die Private und die Public Cloud – vornehmlich AWS und Azure.

Die Private Cloud bietet höchstmögliche Sicherheit

Bei dem Modell der Private Cloud wird für die Kundenunternehmen eine dezidierte Infrastruktur im Rechenzentrum des Anbieters eingerichtet. Alle Daten und Anwendungen befinden sich auf Servern, die exklusiv dem Kunden zur Verfügung stehen. Private Clouds setzen Unternehmen mit komplexen Geschäftsvorgängen ein. Dazu gehören Behörden, Finanzinstitute und anderen mittelgroße bis große Firmen. Sie benötigen eine erweiterte Kontrolle über die Umgebung. Probleme und Einschränkungen durch die gleichzeitige Nutzung Dritter sind nicht zu erwarten. Durch den geschützten, abgetrennten Betrieb erhöht sich die Sicherheit. Individuelle Sicherheitsmaßnahmen können anwendungsspezifisch und ohne die Absprache mit Dritten durchgeführt werden. Die Private Cloud ist jedoch ein starreres Konstrukt und unflexibler, wenn es um das Aufstocken der Rechenleistung geht (Skalierung). Steigt der Bedarf nach Ressourcen, braucht es zusätzliche Hardware. Public-Cloud-Dienste sind diesbezüglich deutlich schneller skalierbar.

Die Public Cloud ist flexibel und skalierbar

Bei der Public Cloud wird ebenfalls großer Wert auf Sicherheit gelegt. Jedoch teilen sich viele Nutzer die Ressourcen. Es erfolgt ein geteilter Zugriff auf eine öffentliche Anwendung. Das genutzte Datenmaterial stammt aus dem sicheren Bereich jedes einzelnen Unternehmens. Ein Beispiel sind Webmailer oder die Google-Anwendungen. Alle Anwender nutzen dieselbe „Google-Kalender“-App, allerdings mit jeweils eigenen Daten. Eine große Schwachstelle stellt hier die gemeinsame Schnittstelle dar: die Anwendung selbst. Im Rahmen eines geschickten Angriffs, könnten Hacker sich sich Zugang zu den Daten einzelner Nutzer verschaffen. Ein bekanntes dienstleistendes IT-Unternehmen ist vermutlich ohnehin weit mehr Angriffen ausgesetzt als kleinere, lokal ansässige Unternehmen. In einer Private Cloud hätte der Kunde seine eigene Kalender-App. Diese wäre von außerhalb nicht so einfach zu erreichen, da nur legitimierte Nutzer auf die App zugreifen können. Im Gegenzug bietet die Public Cloud den Vorteil, dass sie schnell erweiterbar ist (hohe Skalierbarkeit). Bei Bedarf kann neuer Speicherplatz oder eine neue App hinzugekauft und ebenso schnell wieder abbestellt werden.

Die Hybrid Cloud vereint die Vorteile von Private und Public Cloud

Bei der Kombination aus beiden Konzepten laufen alle wichtigen sicherheitsrelevanten Applikationen und Programme über eine Private Cloud. Dazu zählen sensible finanzielle Daten oder Kundeninformationen, die einem besonderen Schutz bedürfen. Somit sind die Ressourcen und Netze vor dem Zugriff anderer, zumeist durch eine zusätzliche Firewall, geschützt. Zudem können die Cloud-Ressourcen auf mehrere Rechenzentren verteilt werden. Das beugt einem möglichen Datenverlust vor. Neben der hohen Sicherheit liegt der Hauptvorteil der Hybrid Cloud in ihrer Agilität. Sobald ein Kundenunternehmen zusätzliche Ressourcen benötigt, wie etwa zu Saisonereignissen, können diese über die Public Cloud bequem hinzugebucht werden. Sobald sie nicht mehr benötigt werden, können sie wieder abbestellt werden. Das ermöglicht einen dynamischen, bedarfsorientierten Handlungsspielraum, der temporären Anforderungen gerecht werden kann. Dabei werden, je nach Vertrag und Anbieter, nur die tatsächlich genutzten Kapazitäten in Rechnung gestellt.

Die Möglichkeiten einer Hybrid Cloud illustriert unser Video

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Mit der hybriden Cloud agil in die Zukunft starten

Viele zukunftsorientierte Unternehmen entscheiden sich für das hybride Cloud-Modell. Damit streben sie einen flexiblen, agilen und sicheren Umgang mit ihren Ressourcen an. Oftmals fehlt es den Unternehmen aber an technischen Möglichkeiten und Know-how, um komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb bietet Adacor hier Unterstützung an. Neben den Cloud-Lösungen bieten wir auch die dazugehörigen Management-Dienstleistungen an. Die langjährige Expertise und das umfassende Portfolio an Hybrid Cloud Services sind die optimale Basis für erfolgreiche Anwendungen und digitale Geschäftsprozesse. Adacor unterstützt nicht nur bei der Implementierung, sondern auch im fortlaufenden Betrieb. Mit einer hybriden Infrastruktur profitieren Unternehmen nachhaltig von den Vorteilen aus beiden Welten und können ihren Anforderungen agil und dynamisch gegenübertreten.

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