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Adacor - Cloud

Stärken der Hybrid Cloud

An Cloud Computing kommt kein Unternehmen mehr vorbei. Doch Cloud ist nicht gleich Cloud. Auch wenn sich der Markt von Public Clouds mit AWS, Azure und Google Platform konsolidiert hat, gibt es immer noch unzählige dienstleistende Unternehmen mit den unterschiedlichsten Cloudkonzepten. Viele Service Provider versuchen mit der Aufnahme von Cloud-Lösungen in ihr Portfolio ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Jedoch sind die Konzepte oftmals nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet oder werden zwanghaft auf eine eigentlich lokale Softwarelösung aufgesetzt.

Ob Public, Private oder Hybrid Cloud, entsprechende Lösungen sind mittlerweile in alle modernen IT-Infrastrukturen integriert. Entsprechende Dienste werden nach Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung KPMG immer gefragter. Im letzten Jahr nahmen bereits drei von vier der befragten Unternehmen Cloud-Dienste in Anspruch, Tendenz weiter steigend.

Weder für Unternehmen noch für private Nutzer ist es leicht, die richtige Cloud-Lösung zu finden. Insbesondere, weil Internetprovider oder Smartphone-Anbieter ihren Kunden gerne ungefragt eine kostenlose Cloud-Lösung unterjubeln. Da geht der Überblick schnell darüber verloren, in welcher Cloud sich gerade bewegt wird und welches Modell am optimalsten wäre. Aus diesem Grund lohnt es sich für Unternehmen die Möglichkeiten und Stärken der verschiedenen Cloud-Lösungen für die eigenen Anforderungen genau zu prüfen.

Die Idee von der Cloud

Der Grundgedanke der Cloud beruht auf den ursprünglichen Netzwerkkonzepten in Unternehmen. Mit diesen lassen sich Dateien auf zentralen Fileservern ablegen, damit sie für Mitarbeitende oder unternehmensübergreifend zur Verfügung stehen. Grundsätzlich ist ein solches Konstrukt als Vorgänger der ersten Private-Cloud-Ansätze zu bezeichnen – mit einigen Abstrichen.
Beispielsweise kann die ortsungebundene Verfügbarkeit der Daten und Applikationen außerhalb des eigenen Firmennetzes nicht immer realisiert werden. Eine große Herausforderung stellen die Sicherheitsmaßnahmen dar, welche Fremdzugriff, Betriebsspionage oder Sabotage verhindern sollen. Die Bandbreite und Verfügbarkeit, mit der das Firmennetz an die öffentlichen Netze angeschlossen ist, reicht ebenfalls selten aus. Insbesondere bei kleinen mittelständischen Unternehmen, die aus Kostengründen oft nur einen einzigen Internetanschluss zur Verfügung haben.
Daher entscheiden sich viele Unternehmen bei dieser Aufgabe für die Unterstützung durch einen Hosting- und Cloud-Anbieter wie Adacor. Dieser kümmert sich um die Entwicklung und Umsetzung der Sicherheitskonzepte, bietet ausreichend Bandbreite und garantiert eine ständige Verfügbarkeit der Cloud.

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Private, Public oder Hybrid Cloud?


Die IT-Teams in Unternehmen sind mit den unterschiedlichsten Anforderungen ihrer IT-Infrastruktur konfrontiert. Deshalb gibt es keine allgemein gültige Cloud-Lösung, die für alle Unternehmen gleichermaßen passt. Vielmehr gilt es sich gezielt mit den individuellen Bedürfnissen, den Vorteilen und dem eigenen Mehrwert auseinanderzusetzen. In der Praxis überwiegen zwei Hauptkonzepte: Die Private Cloud und die Public Cloud – vornehmlich AWS und Azure.

Die Private Cloud bietet höchstmögliche Sicherheit

Bei dem Modell der Private Cloud wird für die Kundenunternehmen eine dezidierte Infrastruktur im Rechenzentrum des Anbieters eingerichtet. Alle Daten und Anwendungen des Kundenunternehmens befinden sich auf Servern, die ihm exklusiv zur Verfügung stehen. Private Clouds werden häufig von Unternehmen mit komplexen Geschäftsvorgängen wie Behörden, Finanzinstituten und anderen mittelgroßen bis großen Firmen verwendet. Grund dafür ist, dass eine erweiterte Kontrolle über die Umgebung benötigt wird. Probleme und Einschränkungen durch die gleichzeitige Nutzung Dritter, wie in der Public Cloud möglich, sind nicht zu erwarten. Durch den geschützten, abgetrennten Betrieb der Private Cloud erhöht sich die Sicherheit für das Unternehmen. Individuelle Sicherheitsmaßnahmen können anwendungsspezifisch und ohne die Absprache mit Dritten durchgeführt werden. Die Private Cloud ist aber ein starreres Konstrukt und unflexibler, wenn es um das Aufstocken der Rechenleistung geht. Steigt der Bedarf nach Ressourcen, braucht es zusätzliche Hardware. Public Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox oder Amazon Web Services sind dagegen deutlich schneller skalierbar.

Die Public Cloud ist flexibel und skalierbar

Bei der Public Cloud wird natürlich ebenfalls großen Wert auf Sicherheit gelegt. Jedoch teilen sich viele Nutzer die Ressourcen. So erfolgt ein geteilter Zugriff auf eine öffentliche Anwendung. Das genutzte Datenmaterial stammt jedoch aus dem sicheren Bereich jedes einzelnen Unternehmens. Ein Beispiel hierfür sind Webmailer oder die Google-Anwendungen. Alle Anwender nutzen dieselbe „Google-Kalender“-App, allerdings mit den jeweils eigenen Daten. Eine große Schwachstelle stellt hier die gemeinsame Schnittstelle dar: die Anwendung selbst. Im Rahmen eines geschickten Hackangriffs könnte sich Zugang zu den Daten einzelner Nutzer verschafft werden. Auch sollte bedacht werden, dass ein bekanntes dienstleistendes IT-Unternehmen weit mehr Angriffen ausgesetzt ist, als kleinere eher lokal ansässige Unternehmen. In einer Private Cloud hätte das Kundenunternehmen seine eigene Kalender-App. Diese wäre von außerhalb schon einmal nicht so einfach zu erreichen, da bereits der Zugriff auf die App nur für legitime Nutzer gewährt wird. Im Gegenzug bietet die Public Cloud den Vorteil, dass sie schneller erweiterbar ist (hohe Skalierbarkeit). Je nach Bedarf können neuer Speicherplatz oder neue Apps hinzugekauft und ebenso schnell wieder abbestellt werden.

Die Hybrid Cloud vereint die Vorteile von Private und Public Cloud

Bei der Kombination aus beiden Konzepten laufen alle wichtigen sicherheitsrelevanten Applikationen und Programme über eine Private Cloud. Dazu gehören auch sensible finanzielle Daten oder Kundeninformationen, die einem besonderen Schutz bedürfen. Somit sind die Ressourcen und Netze vor dem Zugriff anderer, zumeist durch eine zusätzliche Firewall, geschützt. Zudem können die Cloud-Ressourcen auf mehrere Rechenzentren verteilt werden. Das beugt einem möglichen Datenverlust vor. Neben der hohen Sicherheit liegt der Hauptvorteil der Hybrid Cloud in ihrer Agilität. Sobald ein Kundenunternehmen zusätzliche Ressourcen benötigt, wie etwa zu Saisonereignissen, können diese über die Public Cloud bequem hinzugebucht werden. Sobald sie nicht mehr benötigt werden, können sie wieder abbestellt werden. Das ermöglicht einen dynamischen, bedarfsorientierten Handlungsspielraum, der temporären Anforderungen gerecht werden kann. Dabei werden, je nach Vertrag und Anbieter, nur die tatsächlich genutzten Kapazitäten in Rechnung gestellt.

Die Möglichkeiten einer Hybrid Cloud illustriert unser Video

Mit der hybriden Cloud agil in die Zukunft starten

Viele zukunftsorientierte Unternehmen entscheiden sich für das hybride Cloud-Modell. Damit streben sie einen flexiblen, agilen und sicheren Umgang mit ihren Ressourcen an. Oftmals fehlt es den Unternehmen aber an technischen Möglichkeiten und Know-how, um komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb bietet Adacor hier Unterstützung an. Neben den Cloud-Lösungen bieten wir auch die dazugehörigen Management-Dienstleistungen an. Die langjährige Expertise und das umfassende Portfolio an Hybrid Cloud Services sind die optimale Basis für erfolgreiche Anwendungen und digitale Geschäftsprozesse. Adacor unterstützt nicht nur bei der Implementierung, sondern auch im fortlaufenden Betrieb. Mit einer hybriden Infrastruktur profitieren Unternehmen nachhaltig von den Vorteilen aus beiden Welten und können ihren Anforderungen agil und dynamisch gegenübertreten.

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