DevOps Private Cloud am Start

Die neue DevOps Private Cloud von ADACOR ist an den Start gegangen! Ganz gleich, ob Unternehmen eine E-Commerce-, eine Web- oder Intranet-Anwendung betreiben wollen: Das neue Serviceangebot beinhaltet alles, was zur Umsetzung von DevOps-nahen Projekten notwendig ist.

Die neue DevOps Private Cloud von ADACOR

Mit der neuen DevOps Private Cloud sind Hosting-Projekte in Zukunft ready for DevOps! ADACOR hält für die Umsetzung eine abgestimmte und getestete Technologie-Infrastruktur bereit. Damit sind rein technisch alle Voraussetzungen dafür geschaffen, um mit dem jeweiligen Vorhaben direkt loslegen zu können. Die neue Infrastruktur basiert im Kern auf KVM (Kernel-based Virtual Machine) und OpenNebula. Sie beinhaltet in einer produktiv mehrfach erprobten Basisausstattung alle Komponenten, um Webprojekte mit individueller DevOps-Tiefe vollständig automatisiert umsetzen zu können. Die Basis hierfür bilden im Vorfeld festgelegte und umfassend getestete Standards für die verschiedenen Umgebungen (zum Beispiel Webserver, Datenbankserver, Loadbalancer). Die jeweils dazugehörigen Playbooks werden von ADACOR projektspezifisch mit dem Kunden entwickelt, zentral verwaltet und gepflegt.

Mit der ADACOR DevOps Private Cloud profitieren Unternehmen von den Vorteilen einer automatisierten Umgebung, auch wenn sie DevOps nicht umfassend einsetzen wollen, sondern klassische Entwicklungs- und Betriebsmodelle bevorzugen. Darüber hinaus unterstützt das Expertenteam von ADACOR mit Support bei der Konzeption von projektspezifischen DevOps-Umgebungen.

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Mission Managed Cloud

Hosting in Public-Cloud-Infrastruktur:
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In den letzten zehn bis 15 Jahren hat sich die Art und Weise, wie Software entwickelt wird, stark verändert. Das ist sicher einer der Beweggründe für die Entwicklung der neuen DevOps Private Cloud. Inzwischen haben agile Managementmethoden in viele Entwicklungsteams Einzug gehalten und die Release-Zyklen haben sich massiv verkürzt. Der Druck der Firmen auf die Digitalabteilungen, neue Funktionen und Geschäftsmodelle immer schneller auf den Markt zu bringen, sorgt dafür, dass es heute Teams gibt, die mit wöchentlichen, täglichen oder sogar kontinuierlichen Releases arbeiten. Ein derartig schnelles Entwicklungstempo kollidiert jedoch mit traditionellen Betriebskonzepten, die vorsehen, dass jedes Release manuell vom Betriebsteam auf einer Staging-Umgebung getestet wird und dann auf das Livesystem ausgerollt wird. Bei einem Release pro Monat mag dies noch funktionieren, aber nicht bei täglichen Updates. Außerdem tendieren immer mehr konzeptionelle Ansätze der Applikationsentwicklung zum Cattle-Prinzip.  Diese Differenzierung haben wir in einem gesonderten Beitrag dargelegt. Die hiermit verbundenen neuen Anforderungen an die Entwicklung gehen zwangsläufig mit veränderten Anforderungen an die zugrunde gelegte Infrastruktur einher. Auf diese reagieren wir mit der neuen DevOps Private Cloud.

Zum Vergrößern des Aufbauschemas der DevOps Cloud bitte klicken.

Continuous Integration & Delivery auf der Basis von DevOps

Durch die beschriebene Entwicklung hat sich in Bezug auf die Zusammenarbeit von Softwareentwicklung (Development) und dem Betrieb (IT Operations) ein Paradigmenwechsel vollzogen. Man setzt nun verstärkt auf Agilität und Continuous Integration & Delivery.

Organisatorisch sollen neu zusammengesetzte Teams aus Development und IT Operations – die sogenannten DevOps-Teams – helfen, die hierfür notwendige Abstimmung zwischen Entwicklung und Betrieb so effizient wie möglich zu gestalten und zeitlich nach vorn zu ziehen. So will man die Entwickler befähigen, im weiteren Verlauf eines Projektes eigenständig zu agieren und nicht auf einen Administrator angewiesen zu sein. Effektiv setzt die Arbeit der Systemadministratoren zeitlich betrachtet nicht mehr „nach“ den Entwicklern an, sondern sie bauen nunmehr im Vorfeld Systeme, Abläufe und Tools, die die Entwickler befähigen, den Rollout von Releases eigenständig durchzuführen. Aus dieser neuen engen Kooperation von Entwicklern und Administratoren sind Konzepte erwachsen, die unmittelbar Einfluss nehmen auf die benötigte Infrastruktur. Technisch gesehen wird agile Infrastruktur benötigt. Denn gelingen kann die fortlaufende Verbesserung und kontinuierliche Auslieferung nur auf der Basis von automatisierten Prozessen und Abläufen hinsichtlich Codeverwaltung, Testing und anschließendem Rollout. Die Automatisierung des Test- und Auslieferungsprozesses benötigt ihrerseits automatisierte Infrastrukturkomponenten. Das Installieren und die Aktualisierung eines Systems sind dann nicht mehr vom Deployment der Software getrennt, sondern werden in den automatisierten Auslieferungsprozess integriert. Die Systeme werden nicht mehr auf den einzelnen virtuellen Servern gepflegt, sondern mithilfe der zu Grunde liegenden Playbooks.

Automatisierung und Standardisierung mittels Playbooks

Das Know-how und die Ergebnisse der Kooperation von Systemadministratoren und Entwicklern werden in sogenannten Playbooks gebündelt. Ein Playbook beinhaltet so alle Befehle und Parameter, um ein neues System, Release oder einen Service online stellen zu können. Im Rahmen des neuen Serviceangebotes hält ADACOR nun eine ganze Bibliothek von Playbooks bereit, auf deren Basis die Bereitstellung von Services, wie zum Beispiel Webserver, Application-Server oder Datenbankserver, vollständig automatisiert erfolgt. Weiterhin werden diese Services in die vordefinierten vLANs deployt und benötigen keine manuelle Firewall-Konfiguration. Auch das automatisierte Loadbalancing und Monitoring ist mithilfe entsprechender Schnittstellen vorkonfiguriert. Mithilfe von OpenNebula lassen sich darüber hinaus alle Managementfunktionen der Cloud über APIs ansprechen. Somit ist eine komplette automatisierte Integration von Software und Infrastructure Deployment möglich.

Was in der DevOps Private Cloud drin ist

KVM

Die DevOps Private Cloud nutzt Virtualisierungslayer auf Basis von KVM.

Open-
Nebula

Die Verwaltung der Projekte erfolgt mithilfe von OpenNebula.

Management-
Schicht

Die Kernmanagementschicht der Private Cloud besteht aus sechs Komponenten, wie in der Grafik auf Seite 48 aufgeführt. Alle Komponenten werden direkt in der Cloud auf einzelnen VMs betrieben.

Über OpenNebula werden die einzelnen VMs verwaltet, mit Jenkins/Ansible wird die Automatisierung gemanagt. Ein interner DNS und ein eigener Monitoring-Knoten sind verfügbar. Der Logserver sammelt alle Logs der Management-Schicht und der KVM-Knoten ein und im Repository werden die freigegebenen und getesteten Pakete für die Betriebssysteme verwaltet.

Automati-
sierung

Die gewählte Architektur eignet sich nicht nur für hochgradig automatisierte Projekte, sondern kann genauso gut für klassische Business-
Applikationen eingesetzt werden. In diesem Fall wird nur das Basisbetriebssystem aus einem Playbook heraus provisioniert. Die restliche Administration erfolgt auf der einzelnen VM.

Redundanz

Die Plattform ist komplett redundant ausgelegt. Der Ausfall einer Komponente, wie zum Beispiel eines Virtualisierungs- oder eines Storage-Knotens, führen nicht zu einem Ausfall der Plattform. Zur Wiederherstellung der Redundanz gilt das Service Level „Next Business Day. Optional ist es möglich, auf Anfrage einen Vier-Stunden Hardware-Austauschservice zu buchen.

Shared
Storage

Konkurrierender Zugriff auf einen Shared Storage, sodass alle Webserver gleichzeitig auf denselben Datenbestand zugreifen können. Dabei nutzen sie gemeinsam einen Festspeicher ohne die Vermittlung eines Servers.

Backup

Individuelle und für die spezifischen Anforderungen des Kunden maßgeschneiderte
Backup-Lösungen sind fester Bestandteil unserer Hosting-Projekte. Auf Wunsch kann das Daten-Backup in unterschiedlichen Brandabschnitten oder an verschiedenen Standorten eingerichtet werden.

Verfügbarkeit
des Services

Die Plattform ist so konzipiert, dass die einzelnen auf der Plattform betriebenen VMs eine Mindestverfügbarkeit von 99,8 % im Monat sowie 99,95 % im Jahr haben. Die angestrebte Zielverfügbarkeit liegt bei 99,9 % im Monat oder 99,99 % im Jahr. Geplante und kommunizierte Wartungsarbeiten werden nicht als Downtime gewertet.

Monitoring
& Logging

Die auf Graylog2 und elasticsearch basierende Monitoring-Schicht ermöglicht ein umfassendes Application Monitoring und erleichtert das frühzeitige Erkennen von Fehlern und Engpässen.

Reporting

Für jeden Monat wird ein Reporting erstellt, das die Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten der Plattform ausweist. Die Ticket-Kommunikation des letzten Monats wird ausgewertet, die Reaktionszeiten werden gemessen. Das Reporting wird als PDF im Kundenportal zur Verfügung gestellt

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