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Ein Beitrag von Adacor

ADACOR-Infrastruktur im Rechenzentrum von e-shelter

Die ADACOR Hosting betreibt ihr Kerngeschäft Hosting auf Servern in Rechenzentren.

Sicher wie meine BurgAufgrund der wichtigen strategischen Bedeutung sind die Anforderungen an ein betriebssicheres Rechenzentrum entsprechend hoch: Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Netzwerkanbindung und Energieeffizienz sind dabei nur einige Eigenschaften, die bei der Wahl eines RZ-Standortes wichtig sind.Als die ADACOR vor ein paar Jahren Ausschau nach weiterer RZ-Fläche hielt, fiel die Wahl auf Räumlichkeiten am e-shelter Campus Frankfurt.

„Viele unserer Kunden betreiben geschäftskritische Anwendungen auf unserer Umgebung. Folglich müssen unsere IT-Systeme rund um die Uhr verfügbar sein, einen tagelangen Systemausfall können wir uns nicht leisten. Um diese Vorgaben zu erreichen, muss ein Rechenzentrum, in das wir unsere Technik stellen, mindestens Tier 3 klassifiziert sein“, erklärt Patrick Fend, Geschäftsführer und CTO der ADACOR. Ein Tier-3-Rechenzentrum setzt redundante Komponenten ein und es gibt mehrfache, aktive und passive Versorgungswege. Bei einer Verfügbarkeit von 99,98 % beträgt theoretisch die tolerierte jährliche Ausfallzeit 1,6 Stunden. e-shelter lässt sich z. B. bei der Stromversorgung im Klassifizierungssystem auf Stufe Tier 4 einordnen. Aufgrund der kompletten Redundanz und den doppelten Versorgungswegen gibt es quasi keinen Single Point of Failure (SPOF).

e-shelter Campus Frankfurt: die Königsklasse im RZ-Bereich

Frankfurt am Main, Stadtteil Rödelheim, Eschborner Landstraße 100. An dieser Adresse ist der e-shelter Data Center Campus beheimatet. Auf einem riesigen Areal stehen fünf unterschiedlich große Bauten. Die grauen Gebäudehüllen haben gemauerte Außenwände und fensterlose Fassaden. Auf den ersten Blick könnte es sich um Lagerhallen handeln, aber hinter den Kulissen ist auf den verschiedenen RZ-, Technik- und Büroflächen ein hochtechnologisches, modernes Innenleben verbaut.

Mit insgesamt 60.000 qm RZ-Fläche ist der e-shelter Campus der größte einzelne Rechenzentrumsstandort in Europa. Sämtliche Gebäude wurden eigens für die Nutzung als Data Center entworfen und gebaut. Das Grundstück und die Gebäude sind überdies so ausgestattet, dass Schäden durch Elementarrisiken (z. B. Überschwemmung, Brand, Blitzeinschlag) oder durch terroristische Angriffe kaum möglich sind.

Maßgeschneiderte RZ-Lösungen für Kunden jedweder Größe

Zu den Kunden von e-shelter zählen Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister, Telekommunikationsunternehmen, der öffentliche Sektor, Großkonzerne sowie IT- und Cloud-Service-Anbieter. Ob Kleinbetrieb, Mittelständler oder Konzernunternehmung, e-shelter bietet jedem Unternehmen eine bedarfsgerechte RZ-Lösung, egal wie groß oder klein es ist. Diese Flexibilität spiegelt sich auch in der Produktvielfalt wider. Der Campus hält verschiedene Einheiten zur Anmietung bereit: einzelne Racks, abgetrennte Bereiche (Cages), mehrere Räume (Suiten) oder ganze Gebäude (Area). Das Campus-Modell bietet außerdem ein hohes Maß an Skalierbarkeit: Vor dem Einzug wird die entsprechende RZ-Fläche baulich und technisch exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Mieter anpasst. Sollte sich der Flächenbedarf ändern, wird die Raumgestaltung entsprechend angeglichen.

Hochverfügbar und ausfallsicher: die ADACOR-Infrastruktur bei e-shelter

Im Rechenzentrum betreibt die ADACOR Hosting in abgeschlossenen Cages ihre zentrale IT-Infrastruktur sowie die verschieden Umgebungen für die Kundenprojekte. e-shelter stellt die Räumlichkeiten, den gemanagten Doppelboden sowie die Stromversorgung und die Klimatisierung. Wir sind dafür zuständig, die Cages mit der Feintechnik einzurichten. Dafür bauen unsere Mitarbeiter des Infrastrukturteams die 19-Zoll-Schränke auf, installieren die Racks und die Server, kümmern sich um die Strom- und Netzwerkverkabelung der Geräte und verantworten den Aufbau der zentralen Infrastruktur für die Basisdienste Monitoring, Backup und Firewall sowie der virtuellen Infrastruktur. Zusätzlich gehören die Anbindung an das Internet sowie die Aufschaltung auf das ADACOR-Netz zu den Aufgaben der Systemtechniker. Auch während des laufenden Betriebs gibt es eine Menge zu tun: Die versierten Techniker reparieren defekte Geräte oder tauschen sie aus, bauen projektspezifische Hardware ein und aus und halten die Infrastruktur inklusive der Geräte instand.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung aus erneuerbaren Energien

Wir betreiben unser Office in Essen sowie das NOC in Offenbach ausschließlich mit grünem Strom. Deshalb sind wir hochzufrieden, dass uns e-shelter zu 100 % mit Strom aus alternativen Energien versorgt. Neben ökologisch erzeugtem Strom setzt man bei ADACOR im Rechenzentrum auf den Einsatz energiesparender Hardware. Zum einen, um die Flächen besser auszulasten, zum anderen, um die Effizienz der Geräte zu erhöhen.

Auf dem e-shelter Campus gibt es ein duales Strom- und Notstromsystem mit zwei separaten USV-Systemen (A- und B-Versorgung) für alle IT-Systeme. Außerdem werden sämtliche Klima-, Kälte-, Lüftungs- und Sicherheitsanlagen redundant versorgt. Ein eigenes 110-Kilovolt-Umspannwerk mit drei 63-MVA -Transformatoren (zwei in Betrieb, einer im Standby-Modus) lässt e-shelter zum Lieferanten des eigenen Stroms werden.

Höchste Ausfallsicherheit bietet die mittelspannungsseitig einspeisende Notstromversorgung. Sie basiert auf redundanten Notstromaggregaten in Form von Dieselmotoren. Durch die automatische Steuerung starten die Generatoren bei einem Stromausfall selbstständig. Der Kraftstoffvorrat reicht für einen 72-stündigen ununterbrochenen Betrieb des Standortes. Zusätzlich überbrückt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) die ein bis zwei Minuten zwischen dem Transformatorenausfall und dem Hochfahren der Netzersatzanlagen. Alle versorgungskritischen haustechnischen Anlagen laufen ebenfalls USV-gestützt. Insgesamt erfüllt das Stromversorgungssystem von e-shelter alle Anforderungen an Hochverfügbarkeit.

Keine Chance für den Feuerteufel: dank innovativem Brandschutz und modernen Löschsystemen

Rechenzentrums AngriffDem Brandschutz und der Vermeidung von Feuern räumt ADACOR einen besonderen Stellenwert ein. Neben Brandabschottungen sind es Löschanlagen, die Hardwareschäden minimieren können. Da Wasser, Löschschaum oder Pulverlöschsysteme die Server unbrauchbar machen würden, besteht ADACOR bei der Brandbekämpfung im Rechenzentrum auf den Einsatz von Gas. Auf ein solches Szenario ist man bei e-shelter vorbereitet: Bei einem Feuerausbruch flutet das automatische Löschsystem die Rechnerräume mit Argon. Das farblose Edelgas entzieht dem Feuer den Sauerstoff und löscht damit das Feuer.

Der Einsatz von nicht brennbaren oder nur schwer entflammbaren Materialien für den Ausbau im Innenbereich sorgt für zusätzlichen Feuerschutz. Obendrein sind die einzelnen RZ-Flächen in separate Brandschutzabschnitte (mindestens Feuerwiderstandsklasse F 90) unterteilt und es sind dort ausgedehnte Brandbekämpfungs- und Brandschutzsysteme installiert. Eine frühestmögliche Warnung schon vor der Entstehung von Brand- und Rauchgasen bzw. Feuer gewährleisten Brandfrühesterkennungs-Systeme (Rauchansaugsystem – RAS), die in eine Brandmeldeanlage eingebunden sind.

Höchste Ausfallsicherheit durch energieeffiziente Klimatisierung

Neben umweltbezogenen Gründen ist für die ADACOR eine effiziente und moderne Kühltechnologie im Rechenzentrum aus Kostengesichtspunkten bedeutsam. Da steigende Energiekosten und hohe Anforderungen an die Energieeffizienz die Optimierung der kälte- und klimatechnischen Anlagen in den Fokus rücken, setzt e-shelter nur innovative Klimatisierungssysteme ein, die technisch auf dem neuesten Stand sind.

Hochmoderne, energieeffiziente Kälte- und Umluftkühlsysteme mit entsprechenden Redundanzen sorgen auf dem Campus für die höchste Ausfallsicherheit. Die Kühlung ist ringförmig aufgebaut, sodass Wartungsarbeiten auch im laufenden Betrieb realisiert werden können. Sensoren überwachen permanent die Raumtemperatur, die Luftfeuchtigkeit und den Doppelbodendruck. Um Wassereinbrüchen vorzubeugen, steht die Kühltechnik in Klimaspangen außerhalb der Mietbereiche, wo die Rechner stehen. Das Kaltwasser für die Kühlregister wird von der Kälteerzeugung auf dem Dach in die Klimaspangen gepumpt.

Die Kühlluftzufuhr erfolgt „von unten nach oben“ durch den Doppelboden. Dabei saugen die Umluftkühlgeräte die von der Abluft der Server erwärmte Luft über die Decke an. Die mit Kaltwasser gespeisten Kühlregister kühlen die Abluft im Umluftkühlgerät ab. Anschließend wird die kalte Luft über den Doppelboden wieder in die RZ-Fläche eingeblasen und über Lüftungsplatten im Kaltgang den Servern zugeführt. Bei einer Außentemperatur von weniger als 16 Grad Celsius übernehmen die Rückkühlwerke die Kälteerzeugung mittels freier Kühlung direkt ohne Kältemaschinen und garantierten damit eine energieeffiziente Klimatisierung nach modernsten Maßstäben.

Sensible Kundschaft benötigt höchste Sicherheitsgarantie

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit muss die ADACOR dafür Sorge tragen, dass sämtliche auf den Servern und Systemen bewegten Kundendaten ein sicheres Zuhause haben. Dafür braucht es ein Sicherheitskonzept mit Maßnahmen, welche die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der verarbeiteten Daten gewährleisten. „Sicherheit im RZ bedeutet für uns zweierlei: Zum einen geht es um die Facility im Rechenzentrum. Das heißt, wir brauchen dort Betriebstechniker, die vor Ort den 24×7-Betrieb sicherstellen. Zum anderen ist das Data Center ein physisches Gebäude mit sensiblen IT-Komponenten und filigraner Technik, das vor äußeren Einflüssen geschützt werden muss“, formuliert Patrick Fend die Sicherheitsanforderungen seines Unternehmens.

Dank der hochsensiblen Kundschaft aus den Bereichen Finanzen, Sicherheit, Telekommunikation und IT ist e-shelter mit einem der höchsten Sicherheitslevel im RZ-Bereich ausgestattet. „Wir arbeiten für sensibelste, anspruchsvollste Klientel und alle unsere Kunden partizipieren davon. In unserem Rechenzentrum erreicht jedes Unternehmen, ob kleiner Gewerbetreibender oder Mittelstand das Sicherheitsniveau eines DAX-Konzerns“, konstatiert e-shelter-Geschäftsführer Wendelin Meyer-Mölck.
Das ganze Interview mit dem e-shelter-Geschäftsführer Wendelin Meyer-Mölck lesen Sie beim Klick.

Zur Sicherung der Gebäude und Anlagen hat e-shelter ein 7-stufiges Sicherheitssystem entwickelt. Das beginnt mit der Überwachung des Campusgeländes und der jeweiligen Gebäude und schließt mit der Kontrolle der Mietbereiche und der einzelnen Systeme ab. Rund um die Uhr überwacht das e-shelter eigene Sicherheitspersonal das mehrfach gesicherte Areal. Ein zentrales Gefahrenmanagementsystem in der Sicherheitsleitwarte überwacht die Perimetersicherung, die Zufahrt durch die Schrankenanlage mit Sicherheitstoren und hydraulisch ausfahrbaren Sicherheitspollern, Zutrittskontrollen, die Intrusionserfassung und die Videoüberwachung. Bei Bedarf können auch die Mieteinheiten mit zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen durch biometrische Systeme und Vereinzelungsanlagen versehen werden.

Ein intelligentes Gefahrenmelde- und Gebäudemanagementsystem steuert die technische Sicherheit, indem es den Zustand aller Sicherheits- und Infrastruktursysteme anzeigt und den Regelbetrieb überwacht. Alle Meldungen werden in der e-shelter Notruf- und Service-Leitstelle sowie der 24×7-Betriebs- und Service-Leitstelle vor Ort rund um die Uhr erfasst. Bei Bedarf werden die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Mittels der Gebäudeleittechnik lässt sich frühzeitig feststellen, wenn im technischen Betrieb ein Problem auftaucht, das es zu beheben gilt.

Rasend schnelle netzbetreiber-neutrale Anbindung direkt am DE-CIX

Die ADACOR profitiert wie alle e-shelter-Kunden vom freien Zugang zu einer Vielzahl von Netzwerkanbietern. Die redundante Netzanbindung sorgt für höchste Unterbrechungsfreiheit. Das e-shelter Rechenzentrum in Frankfurt ist von 16 Carriern über mehrere, redundante Trassen erschlossen. Es verfügt über zwei Carrier-Meet-Me-Räume , aus denen die Kunden redundant Dienstleistungen des Carriers ihrer Wahl beziehen können. Auf dem Grundstück und im Gebäude befindet sich ein kreuzungsfreies A- und B-Leerrohrsystem für die Verkabelung mit Lichtwellenleiter (LWL). Die Anbindung zum Multi-Carrier-Netz unterstützt ein Cross-Connect-Netz zwischen den Kunden und den Netzanbietern.

Ein weiterer Vorteil am Campus ist der direkte Zugang zum DE-CIX. Der German Commercial Internet Exchange in Frankfurt, ist gemessen am Daten-Traffic der größte Internetknoten der Welt. Mittlerweile sind laut Informationen des DE-CIX mehr als 500 Internetanbieter und andere Organisationen aus mehr als 55 Ländern am Internetknoten angebunden.

Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum (Cicero)

„Wir sind sehr zufrieden mit unserem Rechenzentrum. e-shelter erfüllt unsere hohen Ansprüche an Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Netzwerkanbindung und Energieeffizienz: Wenn wir vor Ort sind, fühlen wir uns wie in einem Hochsicherheitstrakt, einen Ausfall der Stromversorgung oder der Klimatisierung gab es noch nie und in Sachen Green IT und energieeffizientes Rechenzentrum ist e-shelter ganz vorne mit dabei. 100 % grüner Strom, das gefällt uns“, bringt Patrick Fend sein Wohlgefühl gegenüber dem Immobilien-Spezialanbieter auf den Punkt.

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