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Ein Beitrag von Adacor

Neue Hosting-Lösung für E-Commerce

E-Commerce Hosting

Die E-Commerce-Umsätze steigen seit einigen Jahren kontinuierlich. Grundlage dieser Entwicklung sind entsprechende Portale und Shops. Bei deren Konzeption und Betrieb gibt es einiges zu beachten. Adacor hat seine langjährige Erfahrung mit Produkten und Services zur Umsetzung von E-Commerce-Projekten jetzt erstmalig in einer Solution zusammengefasst.

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) hat sich der Umsatz durch E-Commerce im B2C-Bereich in den vergangenen sieben Jahren mehr als verdoppelt. Wurden im Jahr 2010 noch 20,2 Milliarden Euro umgesetzt, werden für 2017 bereits 48,7 Milliarden Euro vorhergesagt. Basis dieser Entwicklung sind unter anderem moderne IT-Systeme: Skalierbar, verfügbar, performant und sicher müssen sie sein. Adacor hat in den vergangenen Jahren für mehr als 160 Kunden Internetprojekte mit diesen Leistungsspezifika konzipiert, aufgebaut und betrieben – von der einfachen Kampagnenwebsite bis zur komplexen, integrierten E-Commerce-Plattform. Der Hosting-Dienstleister verfügt damit über jede Menge Know-how sowie die notwendigen Komponenten im Service-Portfolio, um E-Commerce-Projekte individuell umzusetzen.

Ein praxiserprobtes Set an Produkten und Services steht Kunden jetzt als „E-Commerce-Solution“ zur Verfügung. Damit startet Adacor mit der Bündelung und Aufbereitung seines Leistungsportfolios für spezifische Projekte wie E-Commerce oder Customer-Relationship-Management. Welche Produkte und Services zum Einsatz kommen, hängt von den jeweiligen Projektanforderungen ab. Unternehmen haben die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Shop-Lösungen zu wählen. Auch Datenschutz- und Sicherheitskonzepte werden individuell gestaltet. Kleinere Projekte lassen sich beispielsweise gut in einem System mit einem V-Server und einer einfachen Shop-Software wie dem Open-Source-System Magento umsetzen. Größere Projekte hingegen verlangen nach Ausfallsicherheit, Schutz vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS-Angriffen) sowie einem Content Delivery Network (CDN) für die weltweite Auslieferung von Daten. Shops, bei denen es um Umsätze in Millionenhöhe geht, werden am besten auf Enterprise-Systemen wie beispielsweise Hybris, betrieben. Damit können Hochverfügbarkeit, angemessene Backup-Intervalle sowie eine verschlüsselte Anbindung an Backend-Systeme am besten gewährleistet werden.

Backup und Verfügbarkeit: Auf die Größe kommt es an

Die zentrale Frage ist stets: Was wird für das konkrete Projekt gebraucht, beziehungsweise was ist angemessen? Es gilt, die verschiedenen Anforderungen konzeptionell zu berücksichtigen und abzubilden. Zum Beispiel bei Backup und Verfügbarkeit: Hier erhalten Unternehmen die komplette Bandbreite von kostengünstigen, einfachen Backup-Entwürfen bis hin zu komplexen, differenzierten Verfügbarkeitskonzepten. So kann für einen kleinen Shop ein nächtliches Backup völlig ausreichend sein. Im Extremfall würden alle Bestellungen eines Tages verloren gehen, aber das wären vielleicht nur zehn oder zwanzig Order. Größere Shops mit mehreren Millionen Euro Jahresumsatz würde ein solcher Ausfall teuer zu stehen kommen. Hier ist dann eine Sicherung im Halbstunden-Intervall eventuell angemessener, gegebenenfalls als datenspezifisches Backup. So könnten etwa die Produktbilder einmal täglich, Bestellungen halbstündlich gesichert werden.

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Keine Chance für digitale Rohrverschmutzung: Umgang mit DDoS-Angriffen

Mit der Shop-Größe gewinnt auch der Umgang mit DDoS-Angriffen an Bedeutung. Die gezielten Angriffe auf Server, Rechner oder andere Komponenten im Datennetz legen immer wieder Websites und Mailserver lahm. Sie können damit die Verfügbarkeit von Onlineshops gefährden. Ein wirksamer Schutz existiert bislang nicht. Die Angriffe zu stoppen, ist ebenfalls kaum möglich. Oft halten sie so lange an, bis sie keinen Effekt mehr erzielen. Für Shop-Betreiber stellt sich deshalb vor allem die Frage, wie sie solche Angriffe aushalten und ihre E-Commerce-Plattform währenddessen aufrechterhalten können.

Die E-Commerce-Solution stellt dafür zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Das ist zum einen das Remote Triggered BlackHoling (RTBH). Die im Netzwerk von Adacor implementierte Lösung leitet alle Anfragen an die vom Angriff betroffene Domain oder IP-Adresse ins „Nichts“ um statt in die eigenen Netze. Alternativ kann das Source-Based Remote Triggered BlackHoling (S/RTBH) angewendet werden. In diesem Fall werden bei einem Angriff die Anfragen einer bestimmten IP-Adresse nicht verarbeitet. Beide Maßnahmen sind allerdings auf eine bestimmte Bandbreite des Angriffs begrenzt. Bei größeren und komplexeren Angriffen arbeitet der Hosting-Dienstleister mit einem DDoS-Protection-Partner zusammen. Der Traffic wird im Angriffsfall über diesen geroutet, dort „gewaschen“ und erst anschließend in die eigenen Netze zurückgespielt.

Enge Zusammenarbeit mit Agenturen und E-Commerce-Dienstleistern

Im Rahmen des Betriebs von E-Commerce-Plattformen arbeitet Adacor eng mit Web-Agenturen und E-Commerce-Dienstleistern zusammen. In der Regel gestalten und konfigurieren diese den Onlineshop, entwickeln Zusatzmodule und integrieren den Payment-Anbieter. In seltenen Fällen erbringt der Kunde diese Leistung selbst. Damit der Shop letztendlich reibungslos läuft und Umsatz generiert, hat Adacor verschiedene Prozesse und Arbeitsweisen entwickelt und implementiert, die die Zusammenarbeit regeln.
Langjährige Agenturpartner von Adacor sind zum Beispiel: Aperto, Arithnea, brainbits, Cologne Intelligence, DDB und denkwerk.

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Als elementarer Erfolgsfaktor hat sich herausgestellt, dass die Dienstleister sich bereits in der Konzeptionsphase zu den wesentlichen Punkten austauschen. Das betrifft zum Beispiel die technische Konzeption, die Applikationsarchitektur, Lasttests, Verfügbarkeitsanforderungen und Skalierungsmöglichkeiten. Im dauerhaften Betrieb sollten Eskalations- und Kommunikationsschnittstellen ebenso wie die Verantwortlichkeiten eindeutig definiert sein: Es gilt genau festzulegen, wer für welche Aufgaben zuständig ist. So lässt sich bei Problemen sehr schnell eine Lösung finden – zum Beispiel, wenn Performance-Engpässe auftreten, bei denen auf den ersten Blick nicht genau ersichtlich ist, wie sie entstanden sind. Sind die Schnittstellen definiert, prüfen und analysieren die Verantwortlichen ihren Bereich, so dass sich die Ursache in der Regel schnell finden und beheben lässt.

Zuverlässige Prozesse und hochverfügbare Infrastruktur

Wesentliche Grundlage für den reibungslosen Betrieb von E-Commerce-Plattformen ist die Infrastruktur. Adacor betreibt in Deutschland eine skalierbare, hochverfügbare und sichere Hosting- und Rechenzentrums-Infrastruktur. Sie ist hoch performant an mehrere Carrier angebunden. Abgestimmte Load-Balancing- und weltweite Content-Delivery-Lösungen ermöglichen eine schnelle Auslieferung der Inhalte. Über eine aus drei Datacentern und einem eigenem redundanten Glasfaser-Backbone bestehende Multi-Datacenter-Struktur in Frankfurt am Main lassen sich auch höchste Verfügbarkeits-, Backup- und Business-Continuityszenarien abbilden.
Zertifizierungen und Sicherheitsprozesse gewährleisten die Einhaltung von Compliance- und Datenschutzanforderungen. Darüber hinaus belegt die Auditierung nach IDW PS 951/ISAE 3402 und PCI-DSS sowie das PCI-DSS-zertifizierte Rechenzentrum ADF2 in Frankfurt am Main die spezielle Qualifizierung für E-Commerce-Projekte.

Fazit: Neue Lösung für E-Commerce-Projekte ist praxiserprobt

Mit dieser neuen Lösung für den elektronischen Handel bringt Adacor seine erste Solution auf den Markt. Als Set an verschiedenen Produkten und Services stehen Unternehmen damit die passenden Komponenten zur Umsetzung von E-Commerce-Projekten verschiedenster Art und Größe zur Verfügung. Unterschiedliche Shop-Lösungen einschließlich diverser Sicherheits-, Verfügbarkeits- und Backup-Szenarien ermöglichen Unternehmen, die E-Commerce-Plattform individuell und projektspezifisch zu gestalten.


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