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Digitalisierung und Nachhaltigkeit – Ein Interview mit Techniksoziologe Felix Sühlmann-Faul

Felix Sühlmann-Faul ist in der Aktionswoche Fridays for Future am 24. September 2019 um 19 Uhr im Rahmen des Salonfestivals zu Gast bei Adacor Hosting mit einem Vortrag „Die blinden Flecken der Digitalisierung“ und anschließender offener Diskussionsrunde.

Kiki Radicke, Leiterin People Operations und Brand Management bei Adacor, hat ihn im Vorfeld der Veranstaltung zum Interview gebeten.

Kiki Radicke: Lieber Felix Sühlmann-Faul, im Koalitionsvertrag unserer aktuellen Bundesregierung kommt das Wort Digitalisierung über einhundertmal, das Wort Nachhaltigkeit rund 70-mal vor.

Haben Sie eine Vorstellung, was Politiker meinen, wenn sie diese Begriffe benutzen?

Felix Sühlmann-Faul: Ja und nein! Ich habe regelmäßig Kontakt zu einigen Politikern des Bundestags, bei denen durchaus Kompetenz, was den Themenkomplex Digitalisierung und Nachhaltigkeit angeht, vorhanden ist. Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass bei einigen Entscheider*innen in der aktuellen großen Koalition viel Unwissenheit herrscht und sich deren Denken noch im analogen Zeitalter bewegt. Gerade beim Thema Nachhaltigkeit fehlt ein klares Bekenntnis. Politiker*innen benutzen Worthülsen, um sich zu profilieren. Der Lobbyeinfluss ist groß. Nun muss man aber auch zugestehen, dass ein Dokument wie ein Koalitionsvertrag lediglich einen Rahmen vorgibt. Die Ausgestaltung dieses Rahmens ist dann Aufgabe der Politiker in den vier Jahren danach.

Und wie definieren Sie „Digitalisierung“ und „Nachhaltigkeit“?

Felix Sühlmann-Faul: Ich beziehe mich beim Begriff Nachhaltigkeit auf die Definition des Brundtland-Reports von 1987: Nachhaltig ist eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Abstrakter formuliert beinhaltet das drei Elemente. Erstens Effizienz – also aus weniger mehr zu produzieren. Zweitens geht es um Konsistenz, das bedeutet, Dinge wiederzuverwenden, zum Beispiel durch Recycling. Nachhaltigkeit steht und fällt jedoch mit Suffizienz: mit Genügsamkeit und somit mit der Reduzierung von Konsum und Aufwänden. Der Begriff Digitalisierung ist ja schon ziemlich alt. Ursprünglich bedeutete Digitalisierung, analoge Medien in digitale Formate zu übertragen: das Scannen von Büchern oder das Digitalisieren von Fotos beispielsweise. Inzwischen beschreibt Digitalisierung aber eine gesellschaftliche globale soziotechnische Transformation, die durch das exponentielle Wachstum der Leistungsfähigkeit von Mikroelektronik entstanden ist.

Kiki Radicke: Ich habe unter Digitalisierung lange Zeit vor allem Dematerialisierung verstanden und damit Digitales mit Nachhaltigem gleichgesetzt. Also: Wenn ich meine Zeitung online lese, werden keine Ressourcen für Papier, Druck und Transport verbraucht, wenn ich mit Kunden eine Skype-Konferenz mache, sparen sich alle die Fahrt. Nun habe ich Ihr Buch gelesen und erfahre, allein meine Google-Anfrage, um einen eBook-Anbieter zu finden, hat 0,2 Gramm CO2 verbraucht.

Verhindert Digitalisierung Nachhaltigkeit?

Felix Sühlmann-Faul: Das kommt darauf an. Das Internet zielt aktuell hauptsächlich auf die Befriedigung von Konsumbedürfnissen. Es gleicht einer großen Shopping-Mall. Ein Mehr an Konsum verhindert natürlich Nachhaltigkeit. Geräte für die Informations- und Kommunikationstechnologie wie Laptops oder Smartphones haben zudem schon einen eingebauten Rebound-Effekt. Das kann man sehr anschaulich an der Auflösung von TV-Bildschirmen darstellen. Heute ist es schwierig, einen Fernseher zu kaufen, der weniger als eine Auflösung von 4K hat. 4K bedeutet eine vierfach höhere Auflösung als HD, was noch vor wenigen Jahre das Non-plus-Ultra war. Für die Erzeugung eines 4K-Bildes ist aber auch die vierfache Datenmenge notwendig. Die technische Entwicklung schreitet voran und schließt den Weg der Genügsamkeit gleichzeitig aus. Es wird immer ausgereizt, was technisch aktuell möglich ist. Das verhindert natürlich Nachhaltigkeit.

Gleichzeitig ermöglicht in anderen Bereichen Digitalisierung erst Nachhaltigkeit. Wenn wir die Energiewende zum Beispiel tatsächlich wollen, müssen Wege gefunden werden, sehr geringe Energiemengen dezentral zu speichern und zu verteilen. Das werden nur Technologien, die auf Digitalisierung basieren, leisten können. Zudem gibt es Gebiete der Digitalisierung, die schwer zu quantifizieren sind, die aber auf jeden Fall einen sozialen Mehrwert haben. Ich berate in diesem Jahr die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis bei der Vergabe des Sonderpreises Digitalisierung. Unter den Kandidaten sind extrem spannende Start-ups und Projekte, die sich mit pädagogischen Applikationen im Internet beschäftigen, zum Beispiel mit Lernhilfen und Vernetzungsangeboten für Kinder aus bildungsfernen Haushalten. Das ist ein ganz anderer Aspekt von Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Kiki Radicke: Sie sprachen eben von Rebound-Effekten. Das heißt: Weil alles so schnell und bequem ist, bestellen wir Menschen noch mehr im Internet, lassen die Musik vom Streamingdienst ununterbrochen laufen, die Flatrate ist ja bezahlt.

Sehen Sie das so?

Felix Sühlmann-Faul: Genau! Streamingdienste sind ein gutes Beispiel. Ob All-you-can-eat oder Freibier – Flatrates führen grundsätzlich zu Mehrkonsum. Bei Streamingdiensten zahlen die User nicht für jedes Musikstück oder jede Folge einer Serie einzeln. Das wäre auf Dauer ‚schmerzhaft‘. Bei einer Flatrate spüren sie diesen ‚Schmerz‘ nicht. Zudem ist Digitalisierung sehr niederschwellig: einfach und schnell. Ich muss nicht mehr vom Sofa aufstehen, um ein Netflix-Abo abzuschließen. Ich kann es übers Smartphone tun und sofort losgucken. Der ökologische Impact, den solch ein Verhalten hat, bleibt unsichtbar. Es fallen ja um mich herum keine Bäume um, wenn ich Netflix schaue. Es kommen viele Faktoren zusammen, die auf einer sehr unbewussten Ebene zu einem unnachhaltigen Verhalten führen.

Felix Sühlmann-Faul (Jahrgang 1979) ist freier Techniksoziologe. Er beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Der ausgebildete Werbekaufmann studierte Soziologe, Germanistik und Politikwissenschaft. Danach arbeitete er zunächst drei Jahre in der Daimler-Kundenforschung. Dort verfasste er auch seine Magisterarbeit über Technikinnovation und ökologisches Mobilitätsverhalten. Danach forschte er sechs Jahre am Institut für Transportation Design in Braunschweig zu Themen wie alternativer Energieerzeugung, autonomem Fahren und intermodalen Verkehrskonzepten. Gemeinsam mit Stephan Rammler hat er das Buch „Der blinde Fleck der Digitalisierung – Wie sich Nachhaltigkeit und digitale Transformation in Einklang bringen lassen“ verfasst.

Kiki Radicke: 2002 war das Jahr, in dem weltweit zum ersten Mal mehr Informationen digital gespeichert waren als in analogen Medien vorhanden sind. Seitdem hat die Digitalisierung rasant Fahrt aufgenommen. Aktuell hat das Internet einen CO2-Footprint von 100 Millionen Tonnen jährlich.

Was sind aus Ihrer Sicht die Technologien, die besonders hungrige CO2-Fresser sind?

Felix Sühlmann-Faul: Seit vielen Jahren erzeugt das Streaming den größten Datendurchsatz. Aktuell macht Streaming 80 Prozent aller Datenflüsse weltweit aus. Wenn man sich allein die Datenmenge anschaut, die heruntergeladen wird, der Downstream also, gehen global 15 Prozent auf das Konto von Netflix.

Mit diesen Technologien befinden wir uns – in Anlehnung an die Legende über die Erfindung des Schachspiels auf der „zweiten Hälfte des Schachbretts“.

Dann erzählen Sie uns bitte kurz die Legende!

Vor langer Zeit erfand in Indien der Bauer Zeta das Spiel Schach: 64 Felder auf einem Brett. Der Indische Kaiser Sheram wollte Zeta, unbedingt belohnen, da er großen Gefallen an diesem Spiel gefunden hatte. Zeta sollte als Belohnung einen Wunsch äußern und dabei nicht zu bescheiden sein. Dieser wünschte sich daraufhin für das erste Feld des Schachbrettes ein Reiskorn, zwei Körner für das zweite Feld, vier für das dritte und für jedes weitere Feld doppelt so viele Körner wie für das vorhergehende. Der Kaiser fühlte sich gekränkt, da ihm das Ausmaß des Wunsches noch nicht bewusst war.

Kiki Radicke: Die Legende ist eine Metapher für das exponentielle Wachstum von Rechenkapazität. Wir befinden uns auf der zweiten Hälfte des Schachbretts: Ob die CRISPR/Cas-Schere, das Quanten-Computing, künstliche Intelligenz, Blockchain-Anwendungen oder virtuelle Realität, all das verbraucht eine unfassbare Menge Rechenkapazität und damit auch an Energie.
Als Verbraucher*in befinde ich mich doch in einem Dilemma. Weniger googeln bringt wahrscheinlich wenig? Sich völlig gegenüber digitalen Techniken zu verschließen macht einen zum „Freak“ und führt über kurz oder lang zum Ausscheiden aus dem Erwerbsleben.

Was können wir Verbraucher*innen tun, um eine „digitale“ Klimawende zu unterstützen?

Felix Sühlmann-Faul: Noch einmal: Nachhaltigkeit steht und fällt mit Suffizienz, mit Genügsamkeit. Und es gibt durchaus auch die Möglichkeit, sich digital suffizient zu verhalten.

Zum Beispiel?

Felix Sühlmann-Faul: Sich bei der Anschaffung eines neuen Gerätes zu überlegen, ob es eine lange Nutzungsdauer besitzt und ob es zusätzliche neue Peripherie benötigt? Entscheide ich mich für ein Smartphone, das keine Ohrhörer-Buchse mehr hat, dann werde ich mir auch neue Bluetooth-Kopfhörer kaufen müssen. Datensuffizienz ist ein weiterer wichtiger Aspekt: Muss ich meiner Großmutter meine Urlaubsbilder in voller Auflösung schicken? Nutzungssuffizienz kommt hinzu: Gibt es eventuell die Möglichkeit, das alte Gerät weiterzuverwenden, oder kann ich defekte Komponenten austauschen?

Die Formel ist einfach: Je länger ein Gerät aus dem IKT-Bereich benutzt wird, umso besser ist seine Ökobilanz. Denn allein die Herstellung dieser Geräte beansprucht 80 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs, den ein solchen Gerät im Laufe seines Lebens verursacht. Das verhält sich genau umgekehrt zu Produkten der sogenannten „weißen Ware“. Kühlschränke oder Waschmaschinen verbrauchen die meiste Energie im Laufe der Nutzung.

Ich finde aber, dass die neoliberale Sicht, allein die Verbraucher hätten bei diesem Thema das Ruder in der Hand, nicht stimmt. Noch wichtiger sind politische Maßnahmen. Auch wenn „Nachhaltigkeit“ über Parteigrenzen hinweg befürwortet wird, so ist der Weg vom „Kopf zur Hand“ offensichtlich lang. Es bedarf politischer Maßnahmen, damit nicht nur Verbraucher, sondern auch Unternehmen umdenken und handeln.

Gibt es Unternehmen, die von sich aus aktiv geworden sind?

Ich kenne einige Unternehmen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Ein deutsches Outdoor-Bekleidungsunternehmen hat sich zum Beispiel durch die Digitalisierung aller Lieferketten in Bezug auf den Higg-Index extrem nachhaltig aufgestellt. Über den Higg-Index kann der CO2-Footprint eines jeden Produkts abgebildet werden – Aspekte wie Design, Rohstoff, Material, Farbe und Herstellung fließen ein. Konsumenten können anhand des Indexes ihre Kaufentscheidung treffen. Ein anderes Beispiel ist eine genossenschaftlich organisierte Host-Sharing-Company. Das Ziel der Genossenschaft ist nicht, unbedingt wachsen zu wollen, sondern möglichst nachhaltig zu wirtschaften, was gerade im hardware-intensiven Metier des Hostings eine große Herausforderung ist.

Kiki Radicki: Adacor ist ein Managed Hosting Unternehmen. Adacor betreibt Server in großen Datenzentren.

Was kann ein solches Unternehmen tun, um dem Trend des ständigen Mehrverbrauchs an CO2 entgegenzuwirken – außer – wie es das Unternehmen schon lange tut – Grünstrom zu beziehen?

Felix Sühlmann-Faul: Ideal ist es, eine maximale Auslastung der vorhandenen Hardware zu erzeugen. Ähnlich wie bei einem Energieunternehmen gilt auch für den Hosting-Betrieb: Je besser die Maschinen ausgelastet werden, die zur Verfügung stehen, desto weniger neue Hardware muss in Anspruch genommen werden. Denn Hardware alleine ist quasi schon „Emission“. Sie verbraucht wertvolle Rohstoffe, sie muss produziert werden, sie veraltet schnell. Zudem glaube ich, dass die meist üblichen festgelegten Wechselzyklen in Rechenzentren nicht nachhaltig sind. Müssen die Hochleistungsrechner tatsächlich alle drei Jahre ausgewechselt werden? Kann nicht auch flexibel gewechselt werden, immer dann, wenn eine Maschine tatsächlich defekt ist oder nicht mehr die gewünschte Leistung bringt? Können alte Geräte ausgeschlachtet oder an Schulen oder soziale Institutionen gespendet werden? Darüber macht sich die Branche noch wenig Gedanken.

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Kiki Radicke: Den Verantwortlichen von Adacor ist klar, dass nicht nur der Betrieb von Servern und das Always-on-Verhalten der Nutzer*innen ein Problem ist, und dass auch die Herstellung und Entsorgung von Hardware alles andere als nachhaltig ist. Seltene Erden, die unter menschenverachtenden Bedingungen abgebaut werden, Produktzyklen von maximal zwei Jahren. Adacor plant, die Mitarbeiter-Smartphones in Zukunft nur noch alle drei oder vier Jahre auszutauschen.

Bringt das etwas?

Ja, das ist durchaus sinnvoll. Wollen Unternehmen sich nachhaltiger aufstellen, geht es aber auch um Prozessverbesserungen und um die zwischenmenschliche Kommunikation. Das Thema Digitalisierung trifft Menschen auch auf emotionaler Ebene sehr stark, und es wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu vermitteln. Es gibt viele Menschen, die bangen um ihren Arbeitsplatz, vielen mangelt es an Medienkompetenz, viele fühlen sich abgehängt. Das liegt in der Regel daran, dass Unternehmen top-down digitalisiert werden. Wenn sich Unternehmensleitungen die Zeit nehmen, im Vorfeld Fragen ihrer Mitarbeiternden zu beantworten und Ängste und Wissensdefizite abzubauen, dann gelingt es meist gut, in den einzelnen Arbeitsbereichen einen Mehrwert durch Digitalisierung zu schaffen. Das ist auf lange Sicht nachhaltig, denn digitale Tools werden bewusst und kenntnisreich genutzt.
Viele Unternehmen und die Politik müssen auch lernen, dass die digitale Technologie eine Helfertechnologie ist, Probleme aber nicht löst. Video-Überwachung verhindert keine Verbrechen, sondern vereinfacht nur die Verfolgung von Tätern. Trägt die digitale Überwachung von Kuhställen wirklich zum Tierwohl bei, oder ist es nicht vielmehr unser Fleischkonsum, der das Tierwohl gefährdet?

Kiki Radicke: Adacor hat den gemeinnützigen Verein MedienMonster gegründet, der mit Projekten in Schulen und Jugendeinrichtungen den kreativen und sozialen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit neuen Medien fördert.

Haben Sie Tipps für uns, worauf wir bei der Konzeption der Projekte besonders achten sollen?

Felix Sühlmann-Faul: Das Wichtigste bei der Arbeit mit Kindern ist, Dinge zu hinterfragen. Wenn Kinder gemeinsam eine Homepage bauen, schauen sie hinter die Kulissen und sehen wie einfach das geht, welche Möglichkeiten das eröffnet, aber auch, wie leicht es ist, Dinge zu manipulieren. Projekte, die deutlich machen, dass Hardware nicht auf Bäumen wächst sind ebenfalls wichtig. Und ein wesentlicher Aspekt, ist die Verantwortung, die jeder einzelne Nutzer trägt, zu verdeutlichen. Nur weil etwas unsichtbar ist, ist es nicht Nichts. Wenn WhatsApp nach dem Zugriff auf die Kontakte eines Nutzers fragt, sollte schon kleinen Kindern bewusst sein, dass mit der Freigabe auch der Datenschutz anderer Leute unterminiert wird.

Kiki Radicke: Politik fördert Prozesse, durch die Digitalisierung sehr nachhaltig, aber auch sehr „un-nachhaltig“ wirken kann. Können Sie bitte folgende Sätze ergänzen?

• Labels für IT-Produkte, die nachhaltig und fair produziert werden …
… wären ein einfacher Schritt, bei dem ein oder anderen ein wenig mehr Bewusstsein zu schaffen.

• Unternehmen, die Produkte absichtlich schneller altern lassen …
… müssen politisch abgestraft werden.

• Das Cloud-Computing …
… kann nachhaltig sein, führt aber meist dazu, dass Effizienzgewinne durch Rebound-Effekte aufgefressen werden.

• Der volkswirtschaftliche Traum des unendlichen Wachstums auf einem endlichen Planeten ist biophysikalisch unmöglich und deshalb …
… muss die Logik des Kapitalismus vom quantitativen Wachstum aufgegeben werden und sich einer Logik vom qualitativen Wachstum zuwenden.

• Wirtschaftliche Eliten werden den Kurs Richtung Nachhaltigkeit nicht einschlagen, wenn nicht …
… der gemeinsame Wille von Gesellschaft und Politik die Unternehmen zwingt, anders zu handeln.

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