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Adacor - Biz & Trends

Content Management Trends

CMS Trends die Kombi macht esDer Einsatz von Content-Management-Systemen (CMS) ist für viele Unternehmen heutzutage integraler Bestandteil ihrer Digitalisierungsstrategien.

Die Auswahl an Systemen ist groß. Sie reicht von Open-Source-Lösungen wie Typo3, Magnolia, Drupal, WordPress, Joomla (die inzwischen auch als Platform as a Service (PaaS) angeboten werden) über Lösungen als Software as a Service (SaaS) von Jimdo oder Webflow bis hin zu kommerzieller Enterprise-Software, zum Beispiel First Spirit, OpenText oder CQ5. Besonders Content-Management-as-a-Service-Anbieter wie Webflow sind auf dem Vormarsch.

Der Markt ist angesichts der stetig fortschreitenden Digitalisierung in Bewegung. Im Wesentlichen zeichnen sich aktuell zwei Entwicklungen ab.

Unternehmen setzen bei CMS zunehmend auf Hybridisierung

Unternehmen setzen oftmals nicht mehr nur auf eine einzige CMS-Lösung, sondern verwenden für unterschiedliche Zwecke verschiedene Systeme. Relaunches der Corporate Websites von Konzernen werden in der Regel nach wie vor mithilfe von kommerziellen Enterprise-Lösungen (zum Beispiel First Spirit) realisiert. Hierbei handelt es sich um große und langfristig angesetzte Projekte, die komplexe technische Anforderungen stellen, einen unternehmensübergreifenden Standard implementieren und oft mit langen Entscheidungsprozessen verbunden sind.

Für kleinere Projekte wie Testprojekte, Startup-Ausgründungen oder kurzfristige PR- und Marketing-Kampagnen eignen sich kleinere und flexiblere Content-Management-Systeme deutlich besser. Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass es wichtig ist, schnell auf den Markt reagieren zu können. Und es macht Sinn, für unterschiedliche Anforderungen verschiedene Systeme zu nutzen. Hybridisierung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen nicht länger auf ein monolithisches System setzen, sondern die diversen Möglichkeiten, die verschiedene CMS bieten, zu einer Gesamtlösung kombinieren. PaaS- oder SaaS-Lösungen stellen in diesem Kontext die schnellste und flexibelste Lösung dar. Sie basieren in der Regel auf Virtualisierungslösungen und bieten den Vorteil, dass das CMS und die zu publizierende Website über einen einzigen Dienstleister gebucht und ausgeliefert werden.

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Performance wird wichtiger als Usability

Die technische Performance wird mittlerweile häufig höher bewertet als die einfache Nutzbarkeit und bequeme Content-Pflege durch die Redakteure (Usability). Im Fokus stehen nunmehr die Umsetzbarkeit von verschiedenen Digitalisierungsstrategien und die flexible und schnelle Auslieferung der Inhalte. Diese neue Gewichtung mag zum einen darauf zurückzuführen sein, dass fast alle CMS heutzutage über recht gute Benutzeroberflächen verfügen. Zum anderen ist es aber auch so, dass es mit dem Aufkommen der ersten CMS-Lösungen zunächst wichtig war, etwaige Berührungsängste der Redakteure mit der neuen Software abzubauen. Heute ist der routinierte Umgang mit derartigen Systemen für Redakteure Usus.

Ausblick

Vor dem Hintergrund der Hybridisierung werden in den nächsten Jahren zunehmend PaaS- und SaaS-Anbieter in den Enterprise-Markt drängen, denn schnelles Reagieren auf kurzfristige Marktanforderungen haben immer mehr Unternehmen als kritische Erfolgsfaktoren identifiziert. Beim Aufbau eines hybriden Gesamtkonstrukts benötigen Unternehmen jedoch dringend Beratung.

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