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Ein Beitrag von Adacor

Wie Sie Anliegen im Job mit Erfolg formulieren

Kürzlich sagte mein Trainer beim Sport zu mir: „Achte bitte bei dieser Übung auf deine Schultern.“ Mein Trainer kennt inzwischen meine Problemzonen gut, dachte ich mir. Fällt Ihnen in seiner Kommunikation etwas auf? Richtig, er hat mich ganz direkt angesprochen. Alternative Sätze wie „Könntest du bitte bei dieser Übung auf deine Schultern achten?“ nutzt er nicht. Es macht hier auch keinen Sinn, den Konjunktiv zu verwenden. Schließlich geht es um eine kurze und klare Anweisung, denn er ist der Experte und eine Diskussion um meine Schultern erübrigt sich. Auch wenn es uns manchmal schwerfällt, die direkte Anrede hat in einigen Situationen Vorteile. Natürlich denken wir, dass der Konjunktiv höflicher ist und ebenfalls die gewünschte Wirkung erzielt. Wir werden ja inzwischen bei vielen Gelegenheiten mit dem Konjunktiv angesprochen. Lauschen Sie nur einmal einer Debatte im Bundestag. Und ein „könnte“ ist ohnehin unverbindlicher als ein „kann“.

Nur ein Buchstabe Unterschied

Haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie unterschiedlich die Wirkung des Wortes „können“ ist, wenn wir einen Buchstaben hinzufügen? „Können Sie sich bitte um die Präsentation kümmern?“ oder „Könnten Sie sich bitte um die Präsentation kümmern?“ – Unterschied bemerkt? Wo wirkt die Bitte verbindlicher? Richtig, bei Variante 1. Jemand wie ich würde bei der zweiten Variante unterbewusst denken: „Ja, könnte ich vielleicht machen“, und dem Thema nicht den notwendigen Ernst entgegenbringen.

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Aber nicht im Befehlston

Steigern wir das Ganze einmal: „Kümmern Sie sich bitte um die Präsentation.“ Zack, da kommt erst gar keine Diskussion auf. Jetzt denken Sie sicher, dass dieser Tonfall ja schon fast militärisch klingt und nicht wirklich immer geeignet ist. Da haben Sie je nach Situation auf jeden Fall recht. Was spricht allerdings dagegen, dem Thema die entsprechende Wichtigkeit zu geben, ohne gleich diktatorisch zu wirken? „Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie sich um die Präsentation kümmern.“ Der kleine, aber feine Unterschied, Sie beginnen den Satz aus der Ich-Position. So klingt es gleich höflicher und stellt einen persönlichen Bezug her. Und unterstreicht, dass es nicht nur einfach eine Aufgabe ist, sondern Ihnen auch persönlich wichtig ist. Ein Nebeneffekt ist, dass Sie meist weniger Diskussion erleben und die Aufgabe in der Form klarer formuliert ist. Probieren Sie es einmal aus. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

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