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Mit dem richtigen Anbieter in 5 Schritten in die Cloud

Unternehmen haben gute Gründe, ihre IT-Infrastruktur in die Cloud zu verlagern: Einige planen die Migration, weil sie gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen. Andere wollen interne Anforderungen einhalten und beispielsweise eine höhere Sicherheit oder eine bessere Skalierbarkeit erzielen. In wieder anderen Firmen fehlt das notwendige Know-how oder die eigenen Ressourcen für den Betrieb oder eine Umstellung reichen nicht aus.

Hat ein Unternehmen den Entschluss gefasst, seine derzeitig betriebene IT-Eigenlösung in die Cloud zu verlagern, muss auf dem IT-Markt die passende Lösung gefunden werden. Das Angebot ist riesig und bietet die unterschiedlichsten Cloud-Lösungen und -Konzepte. Neben den bekannten Public-Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure gibt es Private-Cloud-Architekturen mit einer dediziert bereitgestellten IT-Infrastruktur. Eine weitere Lösungsmöglichkeit bietet eine Mischform mit Hybrid-Cloud-Ansatz. Sie vereint die Welt von Public- und Private-Cloud-Anteilen zu einer integrierten Gesamtlösung. Als weitere Variante kommen Cloud-Umgebungen hinzu, die auf rein virtuellen Systemen basieren, zum Beispiel in Form einer Enterprise Cloud.

Um aus der breit gefächerten Palette an Lösungsmöglichkeiten für das eigene komplexe Cloud-Vorhaben die richtige auswählen zu können, brauchen Unternehmen einen guten Überblick über die Möglichkeiten. Dabei profitieren diejenigen, die ein Dienstleistungsunternehmen finden, das sie von Anfang an und während der gesamten Laufzeit der Zusammenarbeit durchgehend berät. Der Beratungsansatz von Adacor beruht auf diesem Prinzip: Wir arbeiten intensiv und partnerschaftlich mit unseren Kundenunternehmen zusammen. Dabei führt der faire, kooperative und dabei jederzeit auf die gesetzten Anforderungen und Ziele ausgerichtete Umgang dazu, eine bedarfsgerechte und nachhaltige Lösung für jedes Unternehmen zu entwickeln.

Die Wahl des Cloud Solution Providers orientiert sich am Bedarf

Welche Cloud-Lösung den größten Mehrwert bietet, hängt vom individuellen Bedarf und von den Anforderungen eines Unternehmens ab. Zu beachten ist in diesem Kontext der Umfang des Supports nach der Cloud-Migration. Hier variieren die Support-Modelle der Anbieter stark. Die einen stellen nur die reine Infrastruktur bereit. Hierbei benötigt das auftraggebende Unternehmen umfangreiches technisches Wissen und eine ausreichende Anzahl von Ressourcen. Andere Firmen bieten mehr: Adacor hat als (Managed) Cloud Solution Provider umfangreiche Management-Leistungen wie 24/7-Monitoring sowie die Konfiguration und die Wartung der Serverbetriebssysteme und Plattformen im Portfolio. Alle diese Cloud-Lösungen mit ihren jeweiligen Support-Modellen sowie Vor- und Nachteilen haben ihre Daseinsberechtigung. Die Unternehmen haben allerdings die Qual der Wahl und müssen entscheiden, welche Lösung für ihr Vorhaben die passendste ist. Dabei ist es schwierig, den technologischen Durchblick zu behalten, um Bedürfnisse und Anforderungen korrekt einschätzen zu können.

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Zu Beginn eines Cloud-Vorhabens stellt sich für IT-Projektverantwortliche oft die berechtigte Frage, in welcher IT-Cloud ihre Anforderungen beziehungsweise Bedürfnisse am besten erfüllt werden (Fit for Purpose – Utility: Hier geht es um den Nutzen einer Lösung, der für den angestrebten Zweck „am dienlichsten“ ist). Damit geht die Anforderung einher, dass die vereinbarten Konditionen sowie Service Level umfänglich eingehalten werden (Fit for Use – Warranty). In dieser Phase stellt sich für Unternehmen auch die entscheidende Frage: Mit welchem Provider- oder Partnerunternehmen können wir diesen kompliziert erscheinenden Weg erfolgreich und nachhaltig beschreiten?

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Der erfolgreiche Weg in die Cloud in fünf Schritten

Für Unternehmen ist es unumgänglich, auf dem Weg in die passendste Cloud einen strukturierten Pfad zu durchlaufen. Dabei empfiehlt es sich, in mehreren Schritten und im Rahmen eines Beratungsprozesses vorzugehen. Das übergeordnete Ziel der Beratung ist die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für die Problemstellung als Basis für die Realisierung einer bedarfsgerechten Cloud-Lösung. Je nach Umfang und Komplexität des Vorhabens werden die einzelnen Schritte unterschiedlich intensiv durchlaufen. Transparenz und Struktur werden mithilfe einer dedizierten Ansprechperson für die Leitung des Beratungsprozesses erreicht. Bei Adacor übernimmt diese Rolle das Solution Management.

Abbildung: Der Erfolgsweg in die Cloud in fünf Schritten

Schritt 1: Das Ziel/die Motivation

Bei Adacor wird im ersten Schritt bei allen Beteiligten ein Verständnis dafür entwickelt, warum das Kundenunternehmen überhaupt eine IT-Lösung in der Cloud betreiben möchte. Es geht darum, die Beweggründe für die anstehende Cloud-Migration zu verstehen. In gemeinsamen Gesprächen durchleuchten wir die Hauptziele und besprechen, welche Probleme gegebenenfalls gelöst werden sollen. Das Ergebnis dieser Überlegungen hilft uns, einen ersten Einblick in das jeweilige Vorhaben aus Sicht des (Managed) Cloud Solution Provider zu erhalten. In diesem ersten Schritt wird bereits deutlich, welche IT-Cloud-Umgebungen für das Vorhaben infrage kommen und welche nicht. Dazu zählen …

  • … die Private Cloud mit dediziert bereitgestellten Ressourcen wie einer Firewall, leistungsstarken Compute Nodes, Storage-Ressourcen sowie einem Management Center zur Administration,
  • … die Public Cloud wie die Cloud-Umgebungen der Microsoft-Azure-Cloud-Plattform oder Amazon Web Services (AWS),
  • … die Hybrid Cloud mit einer IT-Landschaft aus On-Premises, verschiedenen Private Clouds und Public Clouds sowie unterschiedlichen Betriebsmodellen von ITIL bis DevOps,
  • … die Enterprise Cloud mit virtuellen Systemen und der passenden Kombination aus Agilität, Performance, Skalierbarkeit und Sicherheit.

Schritt 2: Die Analyse

Nachdem die Ziele definiert und die aktuellen Bedürfnisse geklärt worden sind, geht es im zweiten Schritt des Beratungsprozesses um die Durchführung einer Ist-Aufnahme. Sie erfolgt häufig über die Sichtung von Bestandsunterlagen. Sie bildet die Basis für eine strukturierte Anforderungserhebung/-analyse. Je nach Umfang und Komplexität des Vorhabens kann ein Workshop (Cloud Requirements Analysis) in dieser Phase sinnvoll sein. Darin lernen sich beide Seiten persönlich kennen und erarbeiten im direkten Dialog konkrete Punkte nach einer anforderungs- beziehungsweise lösungsorientierten Vorgehensweise. Für Adacor als (Managed) Cloud Solution Provider gilt dabei: Aktives Zuhören fördert das Verständnis für die Anforderungen und Bedürfnisse.

Eine wesentliche Rolle im Rahmen der Anforderungsanalyse spielen die Ermittlung von funktionalen und nicht funktionale Anforderungen und deren anschließende Bewertung. Hier fokussieren sich die Projektverantwortlichen häufig auf die funktionalen Anforderungen. „Ich möchte meine CMS-/Applikationslösung bei Ihnen hosten“ ist ein Beispiel für eine solche Anforderung. Dabei gibt es eine Menge zusätzlicher Faktoren in Form von nicht funktionalen Anforderungen zu berücksichtigen. Dazu zählt beispielsweise die Erweiterung um die Anforderungen „Auf die Inhalte meiner CMS-/Applikationslösung soll ein unmittelbarer Zugriff weltweit möglich sein. Dabei müssen die Infrastrukturkomponenten rund um die Uhr überwacht werden. Außerdem sollen die Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) berücksichtigt werden“. Aus diesen Anforderungen resultieren zusätzliche Qualitätskriterien, wie ein Rund-um-die-Uhr-Support – einschließlich Monitoring, Hochverfügbarkeit und hoher Performance über ein Content Delivery Network (CDN). Auch gesetzliche Vorschriften beziehungsweise die BAIT sowie die daraus resultierenden Anforderungen leiten sich hieraus ab. Diese gilt es im späteren Solution Design zu berücksichtigen. Unser Solution Management geht diese Anforderungen systematisch und Stück für Stück durch, um final die passende Lösung für das Cloud-Vorhaben des Kundenunternehmens auszuarbeiten.

Schritt 3: Das Lösungskonzept

Auf Basis der erfassten Anforderungen wird in der im dritten Schritt die passende Cloud-Lösung entwickelt. Hier geht es darum, während des Beratungsablaufs die Ziel-Architektur-Übersicht beziehungsweise ein Soll-Konzept mit den notwendigen Komponenten (zum Beispiel Private Cloud auf Basis der Virtualisierungsplattform VMware) zu erstellen. Berücksichtigt werden hier zudem Management-Leistungen wie Server Management (zum Beispiel 24/7-Monitoring und Support der Systeme) oder Plattform-Management-Leistungen wie Installation, Konfiguration und Monitoring von Webserver oder Datenbanken. Weitere Anforderungen werden im Kontext betrachtet und sind Teil der Gesamtlösung. Dazu gehört auch die Erfüllung von Vorgaben an die IT-Security mit der Durchführung von regelmäßigen Schwachstellenscans (Vulnerability Scans) oder Web Application Scans. Diese sorgen dafür, eventuelle Sicherheitslücken rechtzeitig zu entdecken und zeitnah zu schließen.

Adacor durchleuchtet in dieser Phase proaktiv die Backup-Strategie der Kundenunternehmen und entwickelt daraus maßgeschneiderte Vorschläge. Hierbei schätzen die Firmen beispielsweise neben der reinen Bereitstellung der Cloud-Infrastruktur in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum das breite Angebot an (Management-)Leistungen. Der umfangreiche Service bietet den Vorteil, dass sich die Kundenunternehmen voll und ganz auf das eigene Kerngeschäft oder eine entsprechende Anwendungslösung konzentrieren können. Den Schluss bildet die Verabschiedung eines abgestimmten und transparenten Grobkonzeptes, bei dem das Unternehmen genau weiß, was seine Lösung umfasst und zu welchen Bedingungen es diese Lösung „ausgeliefert“ bekommt.

Schritt 4: Das Angebot

Im Mittelpunkt dieser Phase steht die schriftliche Fixierung des Vorhabens mit den entsprechenden Rahmenbedingungen. In einem passgenauen Angebot wird die Ziellösung auf Basis der ermittelten Anforderungen inklusive der Leistungen detailliert dargestellt. Bei komplexen Vorhaben kann es sein, dass Adacor mehrere Lösungsvarianten entwickelt und vorschlägt. Keine Lösung ist dabei in Stein gemeißelt, sondern sämtliche Konzepte bieten dem Kunden die Flexibilität, auch später noch Feinanpassungen vornehmen zu können.
Der laufende Prozess der Angebotserstellung beinhaltet auf beiden Seiten immer wieder Möglichkeiten zur Abstimmung und Klärung von Fragen. Bei Adacor legen wir Wert auf eine persönliche Beratung von Anfang an. Eine wertschätzende Zusammenarbeit mit den Kunden ist ein essenzieller Punkt für uns. In diesem Schritt wird auch das Grobkonzept detailliert beschrieben und als Feinkonzept verabschiedet.

Schritt 5: Der Projektstart

Der Beratungsprozess wird im fünften und letzten Schritt mit dem Projektstart finalisiert. Das auftraggebende Unternehmen bringt dem (Managed) Cloud Solution Provider sein Vertrauen entgegen, indem es das Angebot annimmt und den Auftrag formell erteilt. Der Projektstart ist nicht das Ende der Gesamtberatungskette, sondern der Anfang der nachfolgenden Projektrealisierungsphasen. Dazu zählen die Meilensteinplanung, die Transition oder das Testing. Bei Adacor stellt ein „Smooth Handover“ des Solution Managements an das Projektteam bei Customer Operations sicher, dass die Kolleginnen und Kollegen für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts sämtliche relevanten Angebotsinhalte kennen. Übergeben werden außerdem so wichtige Details wie Informationen zu den verschiedenen Ansprechpersonen/Anspruchsberechtigten im Projekt beim Kundenunternehmen. Ausgestattet mit diesen Einzelheiten fällt es um ein Vielfaches leichter, die angestrebte Lösung effizient zu realisieren.

Fazit: Mit gutem Gefühl in die Cloud

Zusammenfassend steht einem erfolgreichen Projektabschluss nichts im Wege, wenn beide Seiten – Kundenunternehmen und (Managed) Cloud Solution Provider – von Anfang an eng zusammenarbeiten: Dazu zählen die ausführliche Aufstellung der individuellen Anforderungen durch das (potenziell) beauftragende Unternehmen – gerne mit Anleitung und Unterstützung durch den Cloud Solution Provider – und die anschließende Lösungsentwicklung durch ein erfahrenes Team aus Solution Management und technischen Fachkundigen aufseiten des Anbieters.

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