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Die 5 besten Speichermethoden für das private Backup

Zuletzt aktualisiert am 4. November 2020

Ob beruflich oder privat, die Datenmenge in der IT steigt unaufhörlich. Bei so vielen Daten besteht jedoch auch die Gefahr, dass sie ganz oder teilweise verloren gehen. Die Folgen eines Datenverlusts können schmerzlich sein: Wenn beispielsweise Kalender und Telefonbuch weg sind, wird die tägliche Organisation zum Problem. Bei einem Verlust der digitalen Musiksammlung können hohe Kosten für die Wiederbeschaffung entstehen. Und falls digitale Erinnerungsstücke wie Fotos oder Videos verschwinden, ist das traurig. Wie Sie Datenverlust vermeiden und Ihre privaten Daten sicher vorhalten, erfahren Sie in diesem Artikel und in der Infografik zum Herunterladen.

Nicht nur eine defekte Festplatte kann einen Datenverlust verursachen. Beschädigungen an Smartphones, Tablets oder Notebooks bergen ebenfalls die Gefahr, dass Daten unvorhergesehen verloren gehen. Darüber hinaus haben der Diebstahl von Endgeräten wie dem Smartphone, ein Wohnungsbrand, eine Überschwemmung und andere Katastrophen das Potenzial die eigenen Endgeräte, Datenträger, Papierkopien und alle Backups auf einen Schlag und für alle Zeiten zu vernichten.

Mehrfache Datensicherung zahlt sich aus

Um sicherzugehen, dass alle oder wenigstens die wichtigsten Daten bei einem Verlust wiederhergestellt werden können, ist es sinnvoll eine Sicherheitskopie nicht nur lokal abzulegen, sondern zusätzlich an einem weiteren gut geschützten Ort. Privat kommt dafür die Lagerung im Bankschließfach oder bei Freunden beziehungsweise Familienangehörigen in Frage. Mit diesen lassen sich Datenträger gegenseitig tauschen und bei jedem Besuch kann man ein aktuelles Backup mitbringen. Damit sind die Daten mehrfach gesichert – auf dem eigenen Gerät, dem lokalen und dem externen Backup.

Zusätzlich ist es sinnvoll, dem Speichermedium für das Backup ein Gerät wie ein Smartphone, Tablet, Notebook inklusive Ladekabel beizulegen. Dann kann man auch nach einem Notebook-Diebstahl schnell wieder auf die Daten zugreifen – ohne auf die Öffnungszeiten des Elektronikmarktes angewiesen zu sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lagerung der Datenträger. Gute Bedingungen sollten hinsichtlich des Klimas und der Zugriffsmöglichkeiten herrschen. Eine kalte Garage im Winter oder ein heißer Dachboden im Sommer eignen sich nicht als Aufbewahrungsort. Bei der Lagerung im Keller sollte dieser trocken sein und der Datenträger nicht in Bodennähe oder unter einer wasserführenden Leitung liegen. Bei der Aufbewahrung im Wohnbereich ist der Schrank im Schlaf- oder Arbeitszimmer besser geeignet als der im Wohnzimmer oder im Flur. In weniger belebten Bereichen ist die Gefahr geringer, dass unberechtigte Personen zufällig Zugriff auf die Speichermedien nehmen.

Die Verschlüsselung des Backups schützt bei einem Diebstahl vor dem Missbrauch der Daten. Es ist sinnvoll dem verschlüsselten Archiv eine unverschlüsselte Kopie der Software, welche zur Entschlüsselung benötigt wird, in der aktuellen Version beizulegen. Und wer einen Passwortsafe verwendet, sichert diesen am besten separat.

Infografik: Die 5 besten Methoden für die private Datenspeicherung

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5 Methoden zur sicheren Datenspeicherung

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Datenträger regelmäßig aktualisieren

Die Form der Datenträger und die Art der Datenspeicherung entwickeln sich beständig weiter. Deshalb ist es wichtig, ein einmal angelegtes Backup nicht zu vergessen. Stattdessen sollte man die Daten und die Speichermedien regelmäßig auf den aktuellen Stand bringen. Wer zusätzlich die Datenmenge und die verfügbare Übertragungsgeschwindigkeit im Auge behält, vermeidet dass der zeitliche Aufwand für das Anlegen des Backups irgendwann größer wird als der Intervall, in dem das Backup anlegt werden soll. Unterstützung bietet dabei ein Datenträger mit einer aktuellen Schnittstelle (z. B. der neusten USB-Version) oder einer anderen modernen Technologie. Beispielsweise sind SSD-Karten mit für Backups geeigneten Speichergrößen erschwinglich geworden und sie sind viel schneller als herkömmliche externe Festplatten.

Die Automatisierung der Datensicherungen wirkt nur auf den ersten Blick aufwändiger als die manuelle Durchführung. Im Endeffekt lohnt sich der einmalige Mehraufwand langfristig, weil bei einem automatischen Backup nicht die Gefahr besteht, dass es vergessen oder verschoben wird. Entsprechende Software-Unterstützung liefern die aktuellen Versionen von Windows, MacOS sowie viele der verbreitetsten Linux-Distributionen bereits mit, ebenso iOS und Android. Man kann der Software den Datenträger als Speicherplatz für das Backup benennen. Die Sicherung erfolgt im gewünschten Turnus oder das System gibt eine Warnung aus, falls die Karte nicht an den Computer angesteckt wird.

Ein zusätzlicher und lohnender Aufwand ist ein Restore-Test. Dabei simuliert man den Verlust von Daten und geht alle Schritte des Backup-Prozesses einmal durch. Dadurch wird überprüft, ob sich das Backup fehlerfrei wieder einspielen lässt.

Effizient und einfach: die Cloud

Neben den Speichermöglichkeiten auf lokalen Datenträgern gibt es eine effektive Alternative für das Backup: die Cloud. Hier werden die Daten zu einem externen Dienstleister übertragen und von diesem vorgehalten. Der große Vorteil ist, dass die Daten über das Internet orts- und zeitunabhängig verfügbar sind. Zusätzlich speichert sie der Anbieter selbst noch einmal, sodass sie doppelt gegen Bedrohungen und Angriffe absichert sind. Hier lohnt sich die Wahl eines professionellen Anbieters, der die Daten sicher und EU-DSGVO-konform aufbewahrt. Die Speicherkosten sind bei einem Cloud-Dienstleister überschaubar – besonders im Vergleich zu den Kosten für die Anschaffung und den regelmäßigen Ersatz von eigenen Datenträgern.

Viele Dienstleister bieten Services, mit denen sich nach der einmaligen Einrichtung der Software ein automatisches Backup anlegen lässt. Im Angebotsumfang sind oft weitere Funktionen enthalten wie die automatische Löschung von alten Backups zur Freigabe von Speicherplatz, die Verschlüsselung von Daten zur Erhöhung der Sicherheit oder deren Komprimierung zur Einsparung von Speicherressourcen.

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