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Datenverlust vermeiden – Infografik zeigt wie Datenspeicherung geht

Das sind die sichersten Methoden zur der langfristigen Datenspeicherung

Die Datenflut in der IT steigt unaufhörlich in beruflichem und privatem Umfeld. Parallel zur Massendatenhaltung wachsen damit auch die Gefahren eines Datenverlustes.

Beispielsweise kann ein Daten-GAU passieren, wenn die Festplatte crasht, das Handy hinunterfällt und in tausend Teile zerbricht oder – selten aber möglich – ein Wohnungsbrand oder Diebstahl den gesamten Datenbestand mit einem Schlag vernichten. In solchen Fällen bleibt nur die Hoffnung, dass die wichtigsten Daten an einem separaten Ort gut geschützt als Sicherheitskopie zur Verfügung stehen.

Um der Panik vor Datenverlust zu entgehen, haben wir in einer Infografik die sichersten Möglichkeiten der Datenspeicherung aufbereitet.

Neben dem Schutz der Daten indem Gefahrenpotenziale vermieden werden, ist die Lebensdauer der jeweiligen Speichermedien ein wichtiger Faktor. Sie wird vor allem durch den Gebrauch und die Lagerbedingungen beeinflusst.

Infografik mit den sichersten Möglichkeiten der Datenspeicherung

5 Methoden der privaten Datenspeicherung – wie du dich vor Datenverlust schützen kannst.

5 Methoden der privaten Datenspeicherung – wie du dich vor Datenverlust schützen kannst.

Das große Hardwaresterben

Eine große Herausforderung für die Nutzer stellt das Aussterben der Hardwaregeräte dar. Speicherte man früher Daten noch auf 5 ¼“-Disketten, so sind derartige Laufwerke heutzutage genauso wenig mehr zu finden, wie etwa das beliebte iOmega-ZIP-Laufwerk. Wer noch Daten auf ZIP-Disketten gespeichert hat und über das zugehörige Laufwerk verfügt, scheitert am Ende daran, dass das Notebook keinen Parallel-Port mehr besitzt, um es anzuschließen. Selbst wenn dies gelingt, bleibt es unsicher, ob man das alte Gerät noch unter einem aktuellen Betriebssystem zum Laufen bekommt. Es gilt also zu überlegen, ob es die notwendige Hardware für den Datenzugriff in ein paar Jahren überhaupt noch gibt.
Fakt ist, dass wir heute nicht wissen, ob es in 20 Jahren noch BluRays und die zugehörigen Laufwerke gibt. Selbst der heutzutage kaum wegzudenkende USB-Anschluss könnte nach einigen Jahren des Fortschritts wegfallen. Daher lohnt sich ein Augenmerk auf neue Technologien und die rechtzeitige Datenübertragung auf moderne Speichermedien.

Private Cloud

Neben den Speichermöglichkeiten auf Hardwarebasis gibt es eine weitere Alternative zur Datensicherung: die Private Cloud. Hier werden die Daten bei einem Dienstleister auf dessen IT-Infrastruktur gespeichert und zur Verfügung gestellt. Dabei liegt die Verantwortung wie die Daten gespeichert und gegen Angriffe von außen geschützt werden, beim Dienstanbieter. Da der Nutzer also nicht weiß, wo seine Daten aufbewahrt werden, empfiehlt es sich, mehr Wert auf einen seriösen Anbieter zu legen als auf ein möglichst günstiges Angebot.

Viele Anbieter bieten zusätzliche Backup-Lösungen zu dem bei ihnen erworbenen Speicherplatz an, sodass sämtliche Daten regelmäßig gesichert werden. Bei einem technischen Defekt des Anbieters liegt dann immer eine Sicherheitskopie der Daten bereit. In der Cloud befindliche Daten sind gut gegen Feuer und Einbruchdiebstahl gesichert. Die größte Gefahr geht von Hackerangriffen (zum Beispiel Man-in-the-Middle-Angriffe bei öffentlichen (WLAN-)Netzwerken oder öffentlichen Rechnern, die zusätzlich mit Keyloggern und anderen Trojanern verseucht sein könnten) aus. Daher sollte jeder Nutzer gut überlegen, welche Daten er aus der Hand gibt und ob der Übertragungsweg sicher ist.

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