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Adacor - Work

Geschlechtervielfalt ist für uns selbstverständlich

Geschlechtervielfalt ist bei Adacor eine Selbstverständlichkeit: Wir unterstützen alle unsere Mitarbeitenden darin, sich zu ihrer Individualität zu bekennen und diese zu leben.
Kein Mensch gleicht dem anderen – und das ist auch gut so: Wir merken das an unseren Teams vor allem in interdisziplinären Prozessen. Die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen Charakteren, Ausbildungen oder Interessen ist äußerst fruchtbar und kreativ. Häufig kommen wir so zu Lösungen, die weder drei Informatiker allein oder vier Manager unter sich ausgeklügelt hätten. Eine solche Zusammenarbeit funktioniert aber nur, wenn jeder den anderen akzeptiert, so wie er ist.

Das betrifft nicht nur die berufliche Qualifikation, das beziehen wir auch auf die Herkunft, auf das Geschlecht, das Alter oder Menschen mit oder ohne Handicap. Wir wünschen uns natürlich, dass all diese Menschen sich auf gemeinsame Ziele und Werte in der Zusammenarbeit einigen. Wir möchten aber nicht, dass sich jemand verstellen oder verbiegen muss, um Teil unserer (Arbeits-)Gemeinschaft zu werden. Wir appellieren an unsere Mitarbeitenden: „Sei wie du bist! Und bringe dich mit all deinen Fähigkeiten, Verrücktheiten und Leidenschaften ein!“

Gelebte Geschlechtervielfalt

Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Sensibilisierung und die Übertragung von Verantwortung spielen die entscheidenden Rollen, wenn es darum geht, Menschen Chancengleichheit zu gewähren. Zusätzlich formt die Sprache das Bewusstsein, sodass wir jetzt unsere Offenheit in ihrer ganzen Breite durch bewusste Wortwahl in Veröffentlichungen wie Stellenanzeigen oder Blogbeiträgen unterstreichen. Stellenanzeigen zum Beispiel bekommen den Zusatz (m/w/d) – wobei das „d“ für „divers“ steht. Und „divers“ bedeutet, wenn ein Mensch weder eindeutig als Mädchen/Frau noch eindeutig als Junge/Mann identifiziert werden kann.

Keine Modeerscheinung

Wir leben diese Offenheit nicht, weil es „trendy“ ist oder weil nun auch endlich die Politik in Deutschland erkannt hat, dass es Menschen gibt, die sich nicht eindeutig als Frauen oder Männer definieren. Das ist uns seit der Unternehmensgründung vor 15 Jahren – flapsig ausgedrückt – „schnurzegal“. Viel lieber arbeiten wir mit Menschen zusammen, die offen, kreativ und tolerant sind. Deshalb erwarten wir von unseren Mitarbeitenden, dass sie sich für ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer einsetzen und dafür sorgen, dass alle sich einbezogen fühlen. Das sind die entscheidenden Kriterien.

Umgang mit mehreren Geschlechtern außerhalb Europas

Die politische Diskussion verfolgen wir seit Jahren aufmerksam: Die Agentur der Europäischen Union für Menschenrechte (FRA) kritisierte zum Beispiel 2015 bereits, dass die Rechte Intersexueller in vielen EU-Staaten ignoriert würden. In Deutschland dürfen seit 2013 Ärzte die Angabe des Geschlechts im Geburtenregister  frei lassen, wenn ein Baby weder eindeutig männlich noch weiblich ist. Aber hat das Baby dann „kein Geschlecht“? In anderen Ländern außerhalb der EU gibt es schon länger eine dritte Option, sein Geschlecht eintragen zu lassen. Nepal verwendet seit 2013 „anders“, Australien gewährt seit 2014 die Möglichkeit, sich als „non-specific“ einzutragen.

Gesetzesentwurf wird bis Ende 2018 umgesetzt

In Deutschland hat die Große Koalition in diesem Sommer beschlossen, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr umzusetzen. Diese besagt, dass künftig der Eintrag einer dritten Geschlechtsoption im Geburtenregister möglich sein soll. Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf sieht neben „männlich“ und „weiblich“ auch den Eintrag „divers“ vor. Bis Ende 2018 muss die Gesetzesänderung umgesetzt sein.

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Die deutsche Sprache macht es uns nicht leicht

Unsere Haltung zur Antidiskriminierung in allen Veröffentlichungen zu verdeutlichen, war schon immer ein Anliegen. Jetzt kommen bei Adacor viele Medien noch einmal auf den Prüfstand – in vielerlei Hinblick. Dabei macht es uns die deutsche Sprache nicht immer leicht. Die Engländer oder Schweden beispielsweise sind durch die Verwendung der Mehrzahl-Pronomen („he, she, they“ oder „han/hon/hen“) und der etablierten Ansprache per Vornamen und „du“ aus dem Schneider. Aber wir Deutschen müssen für eine Ansprache mit inklusiver Wortwahl sprachlich „tricksen“: Da tauchen im Schriftverkehr große „Is“ oder Sternchen auf: beispielsweise „Sehr geehrte*r Frau*Herr“ oder „Mitarbeiter*Innen“.

Offene und respektvolle Kommunikation

Und wie spreche ich im Deutschen einen intersexuellen Menschen im persönlichen Gespräch an, den ich sieze? Wir lösen das intern auf die „skandinavische“ Art und duzen einander, unabhängig von Aufgabengebiet oder Hierarchieebene. Zudem besteht immer die Möglichkeit, Personen, die sich als nicht binär geschlechtlich zugehörig erkennbar gegeben haben, offen zu fragen, wie sie gern angeredet werden möchte. Dies berücksichtigen und kommunizieren wir nach Absprache im Rahmen unserer Fürsorgepflicht innerbetrieblich – gemäß unserem Grundsatz: Eine offene und respektvolle Kommunikation ist Basis für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

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