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So gelingt Kommunikation richtig!

Sie kennen das bestimmt! Wir schreiben schnell eine Kurznachricht oder eine E-Mail und garnieren den Text mit ein paar Smileys. Und dann fällt die Antwort auf unsere Nachricht ganz anders aus als erwartet. Das nette Zwinkern wird als Affront verstanden, die Ironie bleibt auf der Strecke. Dann beginnt das Hin und Her, um die Situation aufzuklären. Natürlich wieder per Textnachricht.

Wie Kommunikation gelingt

Nur im persönlichen Gespräch zeigen wir Gefühle

Wieso kommt es zu diesen Missverständnissen? Kommunikation spielt sich auf mehreren Ebenen ab. Neben dem Sachaspekt ist die emotionale Komponente nicht zu unterschätzen. Befindet sich ein Leser in einer emotionalen Tiefphase, wird er bestimmte Wörter anders interpretieren als jemand, der gerade in einer Hochphase lebt.

Spreche ich persönlich mit jemandem, so kann ich über Mimik, Gestik und Körperhaltung die emotionale Stimmung dieser Person erkennen und entsprechend agieren. Auch Stimmlage und Stimmlautstärke geben Einblicke in die Gefühlswelt meiner Gesprächspartner.

Ich empfehle, kritische Themen immer im persönlichen Kontakt zu klären. Das verhindert Missverständnisse und lässt Raum für Lösungsansätze. Fast immer geht es schneller als die ewigen Mail-Wechsel.

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Nein oder doch besser Ja, das ist hier die Frage

Bestimmte Wörter sind bei uns im Unterbewusstsein positiv oder negativ besetzt. Das liegt darin begründet, dass wir beim Lernen der Sprache eine emotionale Komponente als Reiz mit verinnerlichen. Hören wir beispielsweise ein „Nein“ oder „Nicht“, so verbinden wir damit fast immer negative Erinnerungen. Wörter wie „besonders“ oder „ja“ hingegen haben wir mit positiven Gefühlen verknüpft. Entsprechend fällt beim Lesen dieser Wörter unsere Meinung über den Absender der Nachricht und dessen Anliegen aus.

Achten Sie bitte einmal darauf, wie häufig Sie in der Kommunikation mit negativen Wörter arbeiten. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier zur Hand und notieren Sie auf der linken Seite des Blattes aus dem Bauch heraus alle Wörter, die Sie als negativ empfinden. Ich beispielsweise mag Wörter wie „Problem, leider, aber, unglaublich“ nicht. Nun versuchen Sie auf der rechten Seite diese Wörter durch neutrale Formulierungen zu ersetzen. „Problem“ beispielsweise durch „Situation“. Wo Sie keine Alternative finden, bleibt das Papier leer. Dies sind die Wörter, die Sie vermeiden sollten, sowohl im persönlichen Kontakt als auch im Schriftverkehr. Sie werden merken, dass solche vermeintlichen Kleinigkeiten große Wirkung haben.

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