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Adacor - Biz & Trends

Markt für IT-Sicherheit 2013

Die Nachfrage nach Technologien und Lösungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit wächst. Der Umsatz mit Software und Services bei Virenscannern, Firewalls, Zugriffsverwaltung und Co. steigt dieses Jahr in Deutschland voraussichtlich um 5 Prozent auf gut 3,3 Milliarden Euro.
Schaubild MArkt für IT Sicherheit 2013Wie der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Daten von IDC berichtet, stehen dabei Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung und Wartung für über drei Viertel (78 Prozent) des Umsatzes.

„Unabhängig von der Diskussion über staatliche Überwachungsprogramme sollten Unternehmen und Verbraucher ihre IT-Systeme schützen, sowie besonders sensible Daten vor dem elektronischen Versand verschlüsseln“, sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Vor allem die Berichte über PRISM und Tempora haben das Bewusstsein für IT-Sicherheit deutlich gesteigert. Aus Bitkom-Sicht dürfte der Markt für IT-Sicherheit deshalb sogar stärker wachsen als bislang erwartet.

Mit einfachen Mitteln Cyberangriffe abwehren

Auf allen stationären und mobilen Endgeräten sollten regelmäßig Sicherheitsupdates der Betriebssysteme eingespielt, zudem die aktuellsten Versionen von Virenscannern und Firewalls verwendet werden. Für den Versand sensibler Daten sollten verschlüsselte Verbindungsprotokolle genutzt, zudem sichere Passwörter gebraucht werden.  Auch organisatorische Maßnahmen wie zum Beispiel Verhaltenshinweise zu Direktmaßnahmen bei Viren tragen viel dazu bei, Unternehmensdaten zu schützen.

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Bitkom schreibt, dass viele Arbeitgeber Mitarbeiter bei der IT-Sicherheit allein lassen. Bei der ADACOR gehen wir gerade in diesem sensiblen Feld anders vor: Wir haben unternehmensweit interne Mechanismen zur Stärkung des Sicherheitsbewußtseins unserer Mitarbeiter etabliert.
Denn eine repräsentative Bitkom-Umfrage unter Erwerbstätigen hat ergeben, dass viele Arbeitgeber diesen Faktor vernachlässigen und ihre Mitarbeiter mit dem Thema IT-Sicherheit allein lassen. Ein Fünftel (21 Prozent) der Beschäftigten gab an, dass ihr Arbeitgeber keinerlei Vorgaben zur Verhinderung von Computerkriminalität macht. Das können zum Beispiel Regeln für die Benutzung von Passwörtern oder den Umgang mit externen Datenträgern wie USB-Sticks sein. Ein weiteres Fünftel (19 Prozent) gab an, dass ihnen entsprechende Regeln nicht bekannt sind.

Hinweis zur Methodik

Die Angaben zum Markt für IT-Sicherheit stammen vom Marktforschungsinstitut IDC Central Europe GmbH. Sie wurden vor den aktuellen Berichten über staatliche Überwachung erhoben. Forsa befragte im Herbst 2012 im Auftrag des Bitkom 524 Beschäftigte, die repräsentative Unternehmensbefragung führte Aris 2012 im Bitkom-Auftrag durch.

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