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Wieso sich Schulen jetzt digitalisieren müssen

Als gemeinnütziger Verein nutzen die MedienMonster die Vorteile der Digitalisierung, um Kindern einen optimalen Start für ihre Schul- und Arbeitslaufbahn zu bieten, damit sie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Kreativität, Spaß, Erkennen und Ausschöpfen der Potenziale sind dabei die erprobten und erfolgversprechenden Faktoren. Da die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens betrifft, kann sich auch die Schule mit ihrem Bildungsauftrag, Schüler auf eine gestaltende und eigenständige Teilnahme am Alltags- und Berufsleben vorzubereiten, der Digitalisierung nicht entziehen.

Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitswelt und Gesellschaft wird täglich thematisiert

Dabei treffen – das vermitteln auch die Medien – Skeptiker und Befürworter aufeinander. Letztere sehen großen Vorteile in Arbeitserleichterungen durch den Einsatz von Robotern, durch bessere Kommunikationswege und die Erschließung neuer Produkt- und Absatzmärkte sowie in der Steigerung des Lebenskomforts, etwa durch Onlineshopping oder Smarthome.
Die Skeptiker hingegen warnen vor negativen Einflüssen der Digitalisierung auf die Wirtschaft, die Demokratie und das Gesellschaftsleben. Zum Teil handelt es sich dabei um schleichende Prozesse, die nur unzureichend wahrgenommen werden. So hat laut einer Studie, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) von 2011 bis 2016 durchgeführt hat, jedes dritte Unternehmen der Finanzwirtschaft durch die Einführung von Computersystemen Stellen abgebaut. Der Facebook-Skandal hat gezeigt, wie Daten missbraucht wurden, um Wahlen und damit die Politik und Demokratie zu manipulieren. Cybermobbing, Verletzung der Persönlichkeitsrechte, das Gefühl, durch die neuen Medien ständig beruflich und auch privat online sein zu müssen, verdeutlichen beispielhaft die negativen Auswirkungen auf Psyche und körperliche Gesundheit.

Alle sind gefragt, denn ohne digitale Bildung geht es nicht

Selbstfahrende Autos, die Zunahme des Einsatzes von Robotern, das Leben mit der künstlichen Intelligenz – Zukunftsforscher gehen etwa davon aus, dass mehr als die Hälfte der heutigen Grundschüler in Jobs arbeiten, die es aktuell noch gar nicht gibt.
Der anhaltende Wandel stellt neue Anforderungen an unsere Gesellschaft und somit an unsere Kinder, die Zukunftsträger unserer Gesellschaft. Die Digitalisierung bietet Chancen für die Schule, fordert aber gleichzeitig neue Kompetenzen von Lehrern und Schülern. Als Multiplikatoren sind Lehrer und Eltern gefragt, sie sollen die Digitalisierung in den Schulen und im Alltag frühestmöglich vermitteln.

Die Bildungspolitik hat auf diese Forderung reagiert, indem sie in den Bildungsgrundsätzen für Fünf- bis Zehnjährige Ziele für die frühkindliche Medienbildung festschreibt. So sollen die Verantwortlichen unter anderem die Mensch-Medien-Interaktion verantwortungsvoll einschätzen und entwicklungsfördernd einsetzen. Auch die viele Kommunen unterstützen inzwischen ihre Schulen, zum Beispiel mit der Bereitstellung zusätzlicher Gelder für IT-Ausstattungen wie Tablets.
Neben der Politik investieren auch Stiftungen in Praxis- und Forschungsprojekte. Daraus ergeben sich für die Schulen Handlungsempfehlungen, die sie bei der Umsetzung der Digitalisierung unterstützen können. Bereits jetzt ist jede Schule mit verschiedensten Herausforderungen wie Integration, Inklusion oder knappen personellen und finanzielle Ressourcen mehr oder weniger stark konfrontiert. Mit der Digitalisierung kommt eine weitere komplexe Thematik dazu.

Das Fazit aller Stiftungsprojekte zusammengenommen, sagt aus, dass sich Schulen und Organisationen in der freien Wirtschaft entwickeln müssen, damit sie und die Schüler fit für die aktuellen und zukünftigen Anforderungen sind. Die bisherigen Projekte haben gezeigt, dass abhängig von Vorkenntnissen, Technikaffinität und potenziellen Berührungsängsten mal mehr, mal weniger externe Unterstützung notwendig ist. Der Erfolg beziehungsweise der Nutzen der Digitalisierung wurde ebenfalls entsprechend der Vorkenntnisse der Beteiligten sehr unterschiedlich eingeschätzt. Grundsätzlich begrüßten die Verantwortlichen in den Schulen die Möglichkeiten des individuellen Lernens hinsichtlich Tempo und Anspruch, die digitale Medien ermöglichen. Auch die Chance, den Unterricht mit weniger Arbeitsaufwand, aktueller und abwechslungsreicher zu gestalten, die handlungsorientieren Unterrichtgestaltungsoptionen, die Begeisterung bei den Schülern sowie das selbstständigere Lernen (Lehrer kann sich als Coach zurückziehen) trafen auf hohe Zustimmung.

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Fazit: Digitales Handwerkszeug für Schulen organisieren

Neben der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Hardware (Tablets) hat die Politik einheitliche Zielvorgaben in Form von Bildungsgrundsätzen und von Anpassungen der Lehrpläne vorgegeben. Stiftungen haben konkretere Umsetzungstipps erarbeitet, indem sie Fortbildungen, Projekte und beratende Unterstützung in Schulen durchgeführt haben. Damit können sich diese als Organisation entwickeln und zukunfts- und bedarfsgerechte Unterrichtsinhalte und -methoden anbieten – mit dem Ziel, das Potenzial jedes Schülers optimal zu fördern, damit diese selbstständig und gestaltend am gesellschaftlichen und zukünftigen Arbeitsleben teilnehmen können. Summa summarum sind die Ergebnisse der verschiedenen Projekte zufriedenstellend. Jetzt geht es um den Transfer in die breite Praxis, damit viele Schulen von den Erkenntnissen profitieren.

MedienMonster begleiten Schulen bei der Digitalisierung

Der MedienMonster e. V. begleitet Schulen auf dem Weg der Digitalisierung. Unsere Experten stellen erprobte Tools zur Verfügung, beraten oder coachen Lehrerinnen und Lehrer. Aus intelligenten Lernbausteinen wählen die Schulen eine für sie passende individuelle Lösung, die sie nutzen und die langfristig wirkt.
In die Entwicklung der Lernbausteine sind die evaluierten Projekterfahrungen der MedienMonster mit zahlreichen Grundschulen, das Know-how des multiprofessionellen Teams (Pädagogen, Organsiationsentwickler, IT-, Digitalisierungs-, Kommunikations-, Personal- und Wirtschaftsexperten), die Anforderungen der Bildungspolitiker (Bildungsgrundsätze und Lehrpläne) sowie die Forschungs- und Praxisergebnisse der Stiftungen eingeflossen.

Daraus haben sich folgende Bausteine ergeben:

  1. Kennenlerngespräch
  2. Entwicklung eines digitalen Medienkompetenzkonzeptes
  3. Fortbildung der Multiplikatoren
  4. Projektarbeit mit den Schülern
  5. Service: permanenter Austausch mit Erziehern, Unterstützung bei den Projekten, Ausleihe, Newsletter

Die MedienMonster geben Schulen Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie gemeinsam mit der Schule den Prozess der Digitalisierung initiieren, sie wichtigen Multiplikatoren und Vorbildern wie Pädagogen (und Eltern) Tools wie Fach- und Anwendungswissen vermitteln, damit diese den Prozess selbständig weiterführen, in die Schule integrieren und dort verbreiten können. Auch bleiben die MedienMonster im ständigen Austausch mit den Pädagogen, begleiten deren Arbeit und stehen unterstützend zur Seite, um die Nachhaltigkeit der guten Sache zu sichern.

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